Pflege

Professionelle Betreuung und die Zuwendung zum Patienten machen den pflegerischen Standard am Marienkrankenhaus St. Wendel aus. Dabei sorgen ca. 280 Mitarbeiter in der stationären und teilstationären Pflege, ca. 80 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst und ca. 65 Mitarbeiter im Funktionsdienst zu jeder Tag- und Nachtzeit für das Wohl der Patienten. Im Mittelpunkt der Pflege stehen die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Die optimale Betreuung wird mittels genauer Feststellung des Pflegebedarfs sowie durch Planung, Organisation, Durchführung, Dokumentation und Auswertung der Pflege gewährleistet.

Die tägliche Arbeit der gut ausgebildeten Mitarbeiter der Pflege am Marienkrankenhaus St. Wendel ist fester Bestandteil des interdisziplinären Teams in der Versorgung der Patienten und trägt wesentlich zum positiven Verlauf des Genesungsprozesses bei.

Pflegeverständnis


"Die Gegenwart einer Krankenschwester ohne Glauben an ihren Auftrag unterscheidet sich kaum von ihrer Abwesenheit."

Sr. Marianne Benedicta (Prof. Dr. Marianne Arndt)

Ganzheitliches Pflegeverständnis

Unser Pflegeverständnis stützt sich auf unser Unternehmensleitbild und bildet die Grundlage unseres ganzheitlichen pflegerischen Handelns am Patienten. Darüber hinaus formt es auch die Kultur des Umgangs untereinander und stellt so einen Orientierungsrahmen für unsere Mitarbeiter dar.

Die tragenden Stützen unseres pflegerischen Handelns sind das christliche Menschenbild, Professionalität, ständige Weiterbildung, Beziehungsgestaltung, Kooperationswillen und Wirtschaftlichkeit.

Daraus resultiert, dass wir den Menschen, egal ob Patient, Mitarbeiter oder Angehöriger als Individuum mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen betrachten und ihm im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht werden.

Dies zeigt sich im Besonderen auch in der würdevollen Auseinandersetzung mit Krankheit, Behinderung, Sterben und Tod.

Theorie und Praxis


Pflegetheorie

Die Pflegetheorie am Marienkrankenhaus St. Wendel stützt sich auf das Unternehmensleitbild, das auf der Basis der christlichen Nächstenliebe einen Handlungsrahmen vorgibt. Dabei geben die bedürfnisorientierten  Modelle von Nancy Roper und Liliane Juchli Orientierung, Struktur und Inhalt. Diese ganzheitliche Sicht der Pflege schließt sowohl Körper als auch Seele und Geist der Patienten mit ein. Ziel der Pflege ist es, die Selbständigkeit der Patienten so umfassend wie möglich zu erhalten, zu fördern bzw. wiederherzustellen.

Pflegesysteme

Die Organisation der Pflege erfolgt nach dem System der Bereichspflege, d.h. jeder Mitarbeiter der Pflege ist innerhalb ihrer Schicht eigenverantwortlich für eine bestimmte Anzahl von Patienten zuständig. Arbeitsabläufe werden zusammenhängend ausgeführt und auf Wünsche und Bedürfnisse der Patienten kann durch intensiven Kontakt individuell eingegangen werden. Den Mitarbeitern der Pflege bietet dieses System die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen und Können in Gänze umzusetzen und Kompetenzen zu stärken und zu erweitern. In den tagesklinischen Einrichtungen wird die Bezugspersonenpflege praktiziert. Eine feste Bezugsperson sorgt für den Zeitraum des Aufenthaltes für den Patienten und baut einen stabilen und tragfähigen Kontakt zu ihm auf.

Ganzheitliche Pflege in der Praxis

Verlauf, Planung und Ziel der Pflege orientieren sich an den ganzheitlichen Bedürfnissen der Patienten und werden laufend angepasst. Dieser Prozess ermöglicht eine organisierte und individuelle Pflege, bei der Ressourcen und Probleme des Einzelnen berücksichtigt werden können. Die Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung sowie Dokumentation und Auswertung der Pflege greifen eng ineinander und unterstützen den optimalen Genesungsprozess. Individuelle Besonderheiten (z.B. kulturelle und religiöse) werden dabei berücksichtigt. Die allgemeinen und speziellen Pflegestandards werden fortwährend überprüft und aktualisiert.

Die Basis der gut strukturierten Kommunikation innerhalb der Pflege am Marienkrankenhaus St. Wendel sind Besprechungen, Protokolle und Supervision. Sie sorgen für Transparenz und Weitergabe aller notwendigen Informationen.

Solidarität, Empathie, Kommunikation und Kooperation sind im besonderen Maße bei der Pflege schwerstkranker und sterbender Patienten gefordert. Leiden zu lindern, Patienten und Angehörige zu unterstützen und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen, sind in diesem Kontext die Ziele des pflegerischen Handelns.

Durch die enge Kooperation mit ambulanten Pflegediensten wird die pflegerische Betreuung auch über den Klinikaufenthalt hinaus durch eine ambulante, häusliche Alten- und Krankenpflege gesichert.

Pflegefachliche Kompetenz

Die Mitarbeiter der Pflege vereinen pflegerische, medizinische, spirituelle und wirtschaftliche Aspekte in ihrer Arbeit im multiprofessionellen Team. Um die optimale Umsetzung der Pflege zu gewährleisten, ist nicht nur die fachliche Pflegeausbildung wesentlich, auch die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter wird gefördert. Teil dessen ist ebenso die organisatorische Kompetenz der Führungskräfte, die zunehmend prozessorientiert handeln müssen.

Basisqualifikation der Mitarbeiter ist die Kranken- oder Altenpflegeausbildung. Darüber hinaus verfügt eine Vielzahl der Mitarbeiter der Pflege über eine Zusatzqualifikation in den Bereichen Intensivpflege, OP, Anästhesie, Endoskopie und Psychiatrie.

Ansprechpartner

Thomas Backes

Pflegedirektor

Telefon:06851 59-1203
E-Mail:thomas.​backes@​marienhaus.​de

Annemarie Wilhelm

E-Mail:annemarie.​wilhelm@​marienhaus.​de

Sekretariat

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet: http://www.mkh-wnd.dehttp://www.mkh-wnd.de

Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

Am Hirschberg 1b
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 02
Telefax:06851 59 - 2050
Internet: http://www.mkh-wnd.dehttp://www.mkh-wnd.de