Brustzentrum

Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Brustkrebs erkennen, behandeln und heilen, nach diesem Vorsatz arbeitet das Brustzentrum am Marienkrankenhaus St. Wendel nach dem ganzheitlichen Ansatz. Das Brustzentrum wurde im September 2006 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. 2009 wurde uns mit der Re-Zertifizierung erneut das Zertifikat bis Ende 2013 ausgestellt. Verlängerung konnten wir die Gültigkeit in diesem Jahr mit bestandener Zertifizierung bis September 2016. Der Anschluss des Zentrums an das Westdeutsche Brustzentrum (WBC) in Düsseldorf sichert die ständige Qualitätskontrolle. Neue operative Behandlungsmethoden, leistungsfähige Strahlentherapie und große onkologische Erfahrung sind die Stärken der Einrichtung.

Früherkennung ist bei der Erkrankung Brustkrebs ein wesentlicher Aspekt für eine bestmögliche Prognose. Die Diagnostik des Brustzentrums bietet alle modernen Optionen der Erkennung und Abklärung. Dazu zählen Ultraschallsonden, Mammographie und auch die Biopsie (Entnahme kleinster Gewebeproben mittels Hohlnadel).

Sonderveranstaltungen zum Thema - siehe Startseite unter "Aktuelles/Veranstaltungen"

Vertrauen geben und Ängste nehmen

Je nach Befund erfolgt die Einleitung einer individuellen Therapie. Das genaue Vorgehen wird mit der Patientin ausführlich besprochen. Gynäkologen, Chirurgen, Onkologen, Psychoonkologen, Radiologen, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten und Sozialdienst arbeiten bei der ganzheitlichen Behandlung eng zusammen. Im chirurgischen Bereich werden vorzugsweise brusterhaltende Eingriffe durchgeführt. Wird eine Chemotherapie benötigt, ist dies sowohl stationär als auch ambulant möglich.

Behandlungsspektrum

Zur Früherkennung und Abklärung und Therapie stehen dem Brustzentrum moderne medizinische Möglichkeiten nach neuesten Standards zur Verfügung:

  • Ambulante Abklärung tastbarer und/oder sonographisch darstellbarer Befunde an der Brust mittels sonographisch gesteuerter Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie (Spezielles und ultraschallgesteuertes Verfahren zur Gewebeentnahme)
  • Hochauflösendes Ultraschallgerät mit „Sono-CT“ und 3D-Technologie
  • Modernstes Ultraschallgerät – auch während der OP einsetzbar.
  • Modernes digitales Mammographiegerät
  • Wöchentliche Fallbesprechung in der interdisziplinären Tumorkonferenz mit Kooperationspartnern aus den Bereichen Onkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Psychoonkologie und Palliativmedizin
  • Wächterlymphknotenentfernung (Sentinel-Node-Biopsie)
  • Durchführung ambulanter und stationärer Chemotherapie
  • Plastische und wiederherstellende Brustchirurgie mit körpereigenem Gewebe (z.B. Latissimus-Lappenplastik) oder Implantaten
  • Ergänzung der konventionellen Tumortherapie durch ganzheitliche Behandlungsverfahren (z.B. Psychoonkologie-Gesprächskreis und naturheilkundliche Therapie)

Kooperationspartner

Die externen Kooperationspartner unseres zertifizierten Brustzentrums, die sich wöchentlich zur Tumorkonferenz im Marienkrankenhaus einfinden, sind wie folgt:

 

Des Weiteren ist im Zusammenhang mit der Betreuung von Brustkrebspatientinnen, die Gründung und Etablierung des "Netz für neues Leben" entstanden. Hier wird weitreichend außerhalb der rein medizinischen Versorgung unterstützt:

 

Unser Motto:
Auffangen: Nach dem Schock der Diagnose
Informieren: Über Hilfen zur Krankeitsbewältigung
Begleiten: In ein Leben mit oder nach dem Krebs

Wann:
jeden 2. Dienstag im Monat (von 19:00 - ca. 21:00 Uhr)
im Marienkrankenhaus - Raum: "Dietrich Bonhoeffer"

  • Haarstudios
  • Ernährungsberatung
  • physikalische und physiotherapeutische Angebote
  • seelsorgerische Betreuung 
  • Förderverein "Netz für neues Leben e. V."

 

Sehr eng an die Arbeit dieses Netzwerkes angelehnt, gründete sich Anfang 2010 der Förderverein "Netz für neues Leben e.V." Er stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, um Leistungen, die nicht ausreichend über die gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt sind, den Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.

 

 

Informationen zur Studienteilnahme

für Patientinnen des Brustzentrums St.Wendel

Liebe Patientin,

in vielen Fällen wird Ihnen im Rahmen der Besprechung Ihres individuellen Therapieplanes die Teilnahme an einer Studie vorgeschlagen. Manche schrecken davor zurück, es besteht die Angst, als „Versuchskaninchen“ missbraucht zu werden.

Sie sollten jedoch bedenken: Nur über eine Studienteilnahme können national und international Daten und Zahlen gesammelt werden, welche erst die Grundlage für einen möglichst individuellen Therapievorschlag liefern. Nur so kann man als Arzt guten Gewissens eine belastende Therapie wie z.B. eine Chemotherapie empfehlen.

Die Durchführung von Studien unterliegt strengen Anforderungen. Das Brustzentrum St.Wendel empfiehlt nur solche Studien, die zuvor alle Prüf- und Kontrollinstanzen durchlaufen haben.

Selbstverständlich können Sie die Teilnahme an einer Studie ablehnen – Sie haben immer die Wahl zwischen der derzeit gültigen Standardtherapie und der Studienteilnahme.

Einige Studien des Brustzentrums St.Wendel werden bei unseren externen onkologischen Kooperationspartnern durchgeführt (Dr. Kremers in Lebach).

 

Übersicht

 

Neoadjuvante Therapien

GAIN-2

Eine neo-/ adjuvante Phase III Studie zum Vergleich einer intensivierten dosisdichten Therapie mit einer adaptierten dosisdichten Therapie bei Patientinnen mit einem frühen Hochrisiko-Brustkrebs.

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GeparOcto / Fallow up

Eine randomisierte Phase III-Studie zum Vergleich zweier dosisdichter, dosisintensivierter Therapieansätze (ETC und PM (Cb)) für die neoadjuvante Behandlung von Hochrisikopatientinnen mit primärem Brustkrebs (GeparOcto).

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GeparSepto / Follow up

Eine randomisierte Phase III Studie zum Vergleich von Nanopartikel-basiertem Paclitaxel mit lösungsmittelhaltigem Paclitaxel als Bestandteil neoadjuvanter Chemotherapie für Patienten mit primärem Brustkrebs.

 

GeparQuinto / Follow up

Ein Phase III Studienprogramm zur Kombination von Bevacizumab, Everolimus (RAD001) oder Lapatinib mit einer neoadjuvanten Chemotherapie bei primärem Mammakarzinom.

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Adjuvante Therapien

GAIN-2

Phase III, Vergleich einer intensivierten dosisdichten adjuvanten Therapie mit EnPC im Vergleich zu dosisdichten, adaptierten Therapie mit dtEC–dtD bei Patienten mit frühem Hochrisiko–Brustkrebs.

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T-DM1-Katherine / Follow up

Randomisierte, offene Phase III Studie, Trastuzumab Emtasin im Vergleich zu Trastuzumab als adjuvante Therapie bei Her2-positivem primärem Mamma-Ca und pathologischen Resttumor in Brust oder axillären Lymphknoten nach präoperativer Therapie.

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OHERA/ Follow up

Beobachtungsstudie zu kardialen Ereignissen bei Patienten mit HER2-neu pos. Mammakarzinom im Frühstadium unter Trastuzumab.

 

 

Palliative Therapien

 

 

Nicht-interventionelle Studien (NIS)


BRAWO

Nicht interventionelle Studie zur Effizienz der Kombination von Everolimus (Afinitor®) und Exemestan in Abhängigkeit von der Intensität an körperlicher Aktivität.
Eingeschlossen werden können Patientinnen mit östrogenrezeptorpositivem Mamma–Ca. nach Progression unter einer Vortherapie mit einem nicht–steroidalen Aromatasehemmer.

 

HerSCin / Follow up

Nichtinterventionelle Studie zum Einsatz von Herceptin® subcutan bei Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium im klinischen Alltag

Qualitätsmanagement

Zertifizierungen

Ansprechpartner

Dr. med. Eberhard Müller

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sekretariat

Telefon:06851 59-1211 (Karina Bachmann)
Telefax:06851 59-1316
E-Mail:gynaekologie.​wnd@​marienhaus.​de

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet:www.mkh-wnd.dewww.mkh-wnd.de

Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1b
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 02
Telefax:06851 59 - 2050
Internet:www.mkh-wnd.dewww.mkh-wnd.de