Akutgeriatrie / Frührehabilitation

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die Menschen werden immer älter. Das ist eine gute Entwicklung. Natürlich erhoffen wir uns auch im hohen Alter eine weiterhin gute medizinische Versorgung. Patienten können auch mit 80 Jahren noch erfolgreich operiert werden, erhalten eine neue Hüfte, Bypässe an den Herzkranzgefäßen oder überstehen eine schwere Lungenentzündung oder Herzschwäche durch geeignete intensivmedizinische Behandlungen und vieles mehr.

Am Ende dieser Behandlungen sind die Patienten jedoch oft medizinisch und funktionell noch sehr instabil. Oder die Patienten sind zu Hause, werden aber durch akute oder sich verschlechternde chronische Erkrankungen von Herz, Lunge, Niere, Knochen, Muskulatur, Gehirn usw. immer instabiler und unselbständiger. In beiden Fällen bedürfen sie schließlich nach Einschätzung des Arztes einer akutmedizinischen, ganzheitlich orientierten Diagnostik und Therapie.

Jetzt ist die Akutgeriatrie gefordert: Ärzte stabilisieren den Zustand der Patienten, behandeln das Delir, sorgen dafür, dass überflüssiges Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird oder diagnostizieren und behandeln Infektionen oder Rhythmusstörungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Während der akutmedizinischen Behandlung erhalten viele Patienten frührehabilitative Therapien in der aktivierend-therapeutischen Pflege, Ergotherapie, Logopädie, Physikalischen Therapie, Physiotherapie und Psychologie. Selbstverständlich engagieren sich auch Seelsorge und Sozialdienst. Dadurch können auch ältere Patienten wieder stabilisiert nach Hause zurückkehren. Weitere Infos: Zentrum für Altersmedizin

Team

Dr. med. Rudolf Eckert

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Dr. med. Robert Holz

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Christiane Walbrodt

Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin

Musiktherapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Musiktherapie ist ein Behandlungsverfahren, welches über die gezielte Anwendung von Musik und Klang auf psychische und körperliche Zustände einwirken möchte, um zu einer Verbesserung der Befindlichkeit beizutragen. Für die Teilnahme braucht es keinerlei musikalischer Voraussetzungen.

Die aktive Musiktherapie stellt ein psychotherpeutisches Behandlungsverfahren dar, welches als Cotherapie im Rahmen des klinischen Gesamtkonzeptes eingesetzt wird. Hier musizieren die Patienten in Einzel- oder Gruppensitzungen auf leicht spielbaren Instrumenten. Im Vordergrund steht nicht das Erlernen von Instrumenten, sondern die musikalische Improvisation, d.h. das spontane kreative Erfinden von Musik. In den improvisierten Musikstücken wird die psychische Befindlichkeit zum Ausdruck gebracht, so werden Stimmungen, Gefühle und Kommunikationsformen hörbar. Ziel ist es, die persönlichen emotionalen und interaktionellen Reaktionsmuster zu erkennen sowie eine Veränderung über neue Erfahrungen zu erreichen.

Die Entspannung mit Musik nutzt die beruhigende Wirkung von Musikstücken zur Förderung von körperlicher und psychischer Entspannung. Den Teilnehmern wird Musik vorgespielt und sie werden zur Fantasiereise und Körperwahrnehmung angeleitet.

 

 

Unfallchirurgie und Orthopädie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Moderne Medizin – stationär und ambulant

Für die chirurgische Versorgung im Marienkrankenhaus St. Wendel sind zwei Fachabteilungen mit insgesamt 63 stationären Betten zuständig:

Die Allgemein- und Visceralchirurgie sowie die Unfallchirurgie und Orthopädie. Das Spektrum der Abteilungen umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand der chirurgischen Technik.

Die chirurgische Abteilung im Marienkrankenhaus St. Wendel ist im Rahmen des Behandlungsauftrages der Grund- und Regelversorgung verantwortlich und zuständig für die stationäre Diagnostik und Therapie.

Zusätzlich werden Operationen, die ambulant durchgeführt werden können, in der angeschlossenen chirurgischen Ambulanz geplant und vorbereitet. Ambulante Behandlung erfolgt auch bei Unfallverletzten und chirurgischen Notfällen. Außerdem bieten wir Spezialsprechstunden an.

Die Chirurgie verfügt über 4 Betten auf der Intensivstation. Durch die kollegiale Zusammenarbeit mit den übrigen Fachabteilungen sowie mit den niedergelassenen Kollegen, durch die den Menschen zugewandte, möglichst individuelle Betreuung wollen wir unseren Patienten eine optimale Behandlung zu ihrer baldigen Genesung zukommen lassen.

 

Unfallchirurgie und Orthopädie

Im Rahmen der Unfallchirurgie behandelt die Fachabteilung Patienten mit Unfallverletzungen und insbesondere - als Mitglied des Traumanetzwerkes im Saarland - Schwerstverletzte. Darüber hinaus ist die Abteilung für das Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen. Das orthopädische Behandlungsspektrum konzentriert sich auf Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates.

Chirurgische und rehabilitative Therapie Hand in Hand

Zu den modernen Therapieverfahren der Fachabteilung gehören u.a. die Osteosynthese (Versorgung von Knochenverletzungen mit Implantaten) sowie arthroskopische Operationen der Gelenke (Gelenkspiegelung). In die Gesamtversorgung sind die angeschlossenen Abteilungen für physikalische und physiotherapeutische Behandlungeng eingebunden, die das gesamte rehabilitative Maßnahmenspektrum abdecken. Meniscusoperationen, rekonstruktive Eingriffe am Gelenkknorpel und Kreuzbandersatzplastiken gehören genauso zu den Standardeingriffen des Bereichs, wie rekonstruktive Eingriffe an der Schulter, Gelenkersatz und Fußchirurgie.

Leistungsspektrum

Unfallchirurgie

Das Spektrum der Unfallchirurgie zielt auf die Wiederherstellung der normalen Funktion und Beweglichkeit bei Unfallverletzungen:

 

 

Orthopädie

Die Therapieverfahren werden in der Traumatologie wie auch bei chronischen Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen eingesetzt:

  • Gelenkchirurgie und arthroskopische Operationen (Eingriffe mittels Gelenkspiegelung) von Knie-, Schulter- und Sprunggelenk
  • Meniscusoperationen
  • Rekonstruktive Eingriffe am Gelenkknorpel
  • Kreuzbandersatzplastiken
  • Rekonstruktive Verfahren bei Luxationen (Verrenkungen), Instabilitäten und Schmerzen der Schulter
  • Hüft- und Schultergelenkersatz
  • Fußchirurgische Eingriffe, z. B. bei Zehenfehlstellung wie Hallux valgus (Ballenzeh)

Team

Dr. med. Jörg Fleischer

Chefarzt, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Facharzt für spezielle Unfallchirurgie, Weiterbildung für fachgebundene Röntgendiagnostik

Harald Rupp

Leitender Oberarzt, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

Rafal Kurowski

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sport- und Bewegungstherapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die Sport- und Bewegungstherapie ist fester Bestandteil des therapeutischen Angebotes der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Innerhalb der Sport- und Bewegungstherapie gibt es ein differenziertes Angebot bzgl. verschiedener Gruppen- und Einzeltherapien.

 

 

 

 

Zum Gruppenangebot gehören:

  • Aktive Gruppe für jüngere und belastbare Patienten (täglich)
  • Gymnastikgruppe (täglich)
  • Fitnesstraining an Geräten (täglich)
  • Nordic Walking (2 mal pro Woche)
  • Frauensport, speziell von einer Therapeutin angeleitet (2 mal pro Woche)
  • Mobilisationsgruppe auf Station (täglich)
  • PMR (2 mal pro Woche)

 

In den Einzeltherapien werden die Patienten je nach Belastbarkeit individuell betreut.

Inhalte und Ziele des Sport- und Bewegungsprogramms

Wiederherstellung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Körpergefühl, Koordination, Sturzprophylaxe. Als psychosoziales Ziel, soziale Integration und Verbesserung der sozialen Interaktion. Vermittlung von Bewegungsfreude.

  • Krafttraining: Gerätegestütztes Krafttraining, Gymnastik, Funktionelles Training (Theraband, Kleingeräte etc.)
  • Ausdauertraining: Nordic Walking, Ergometertraining
  • Beweglichkeit: Yoga, funktionelles Dehnen
  • Koordinationstraining und Gleichgewichtsschulung
  • Unterschiedliche Spielformen
  • Körpererfahrung durch Meditation, Yoga, Atemübungen
  • Außenaktivitäten (Spaziergänge, Nordic Walking)

 

 

Team

Dipl.-Sportlehrer Jochen Häckelmann

Dipl.-Sportlehrer Mike Adams

Röntgen

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Von Knochenbrüchen bis zu Gewebeveränderungen, fast alle medizinischen Fachdisziplinen nutzen die bildgebenden Verfahren der Radiologie für diagnostische Zwecke. Die Röntgenabteilung des Marienkrankenhauses führt alle Röntgenaufnahmen im stationären und ambulanten Bereich durch. Mehr als 50.000 Aufnahmen werden jährlich in der Abteilung gemacht. Darüber hinaus werden Leistungen von niedergelassenen Ärzten sowie der dem Krankenhaus angeschlossenen radiologischen Praxis in Anspruch genommen. Mit einer Lungenfunktionsabteilung steht ein weiterer Leistungsbereich zur Verfügung.

Ausstattung und Leistungsspektrum der radiologischen Abteilung umfassen:

  • Durchleuchtung
  • Ermittlung funktioneller Störungen der Lunge
  • Mammographieplatz
  • Mobiles Röntgengerät auf der Intensivstation
  • Schichtplatz für konventionelles Schichten und Rasterwandgerät
  • Unfallarbeitsplatz und Rasterwandgerät
  • Urologischer Arbeitsplatz

Team

Marianne Becker

Rettungswache des DRK

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Rettungswache des DRK

Nach Inkrafttreten des saarländischen Rettungsdienstes zum 01.01.1976 hat der DRK-Kreisverband St. Wendel seit dem Jahre 1988 seinen Standort am Marienkrankenhaus „Am Hirschberg“.
In enger Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus stehen hauptamtliche und ehrenamtliche Rettungssanitäter sowie Zivildienstleistende rund um die Uhr zur Verfügung. Sehr gut ausgestattete Rettungswagen und ein schneller Notarzt-Einsatzwagen stehen bereit.

Alle Ärzte verfügen über eine besondere notfallmedizinische Ausbildung. Leitender Notfallarzt ist der Chefarzt der Anästhesieabteilung des Marienkrankenhauses St. Wendel.

Radiologische Praxis Hanspeter Bund

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Radiologische Praxis Hanspeter Bund

Die in den Räumen des Krankenhauses angesiedelte Radiologische Praxis führt schwerpunktmäßig alle gängigen kernspintomographischen und computertomographischen Untersuchungen für stationäre und ambulante Patienten durch.
Darüber hinaus werden für ambulante Patienten auch konventionelle Röntgenuntersuchungen sowie Mammographien durchgeführt.
Die Praxis ist zertifiziertes Mitglied des Brustzentrums des Marienkrankenhauses.

Psychiatrie und Psychotherapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Zur Behandlung seelischer Erkrankungen verfügt das Marienkrankenhaus St. Wendel über 55 stationäre Betten, verteilt auf drei Stationen, 17 tagesklinische Behandlungsplätze und eine Institutsambulanz.

Gemeindenahe, offene Psychiatrie

Die Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Marienkrankenhauses ist für die wohnortnahe stationäre und teilstationäre Behandlung psychisch kranker Erwachsener im Landkreis St. Wendel zuständig. Es besteht ein Versorgungsauftrag.

Alle Stationen werden offen geführt. Großzügige 2-Bett-Zimmer mit Dusche und WC sind Standard. Darüber hinaus stehen auf jeder Station auch einige Einzelzimmer zur Verfügung.

Es besteht eine gute und enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten, Beratungsstellen, komplementären Einrichtungen und Selbsthilfegruppen.

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum umfasst die Diagnostik und Therapie aller Arten psychischer Erkrankungen.

Versorgungsschwerpunkte sind:

  • Depressionen
  • Psychotische Störungen
  • Suchterkrankungen (legale und illegale Drogen)
  • Organisch bedingte seelische Störungen einschließlich Demenzerkrankungen
  • Angst-, Panik- und Zwangsstörungen
  • Psychische Krisen

 

Alle erforderlichen diagnostischen Möglichkeiten, insbesondere auch neuropsychologische und neurophysiologische Verfahren, sind vorhanden.

Therapieverfahren

Ein multiprofessionelles Team (Ärzte, Psychologen, Pflegedienst, Therapeuten, Sozialdienst, Seelsorge) gewährleistet ein vielfältiges therapeutisches Angebot:

  • Ärztliche und pflegerische Betreuung
  • Medikamentöse Behandlung
  • Einzelpsychotherapie
  • Gruppentherapie, u. a. Angstbewältigungs-, Sucht-, Depressions-, Genuss- und Angehörigengruppen sowie verschiedene Entspannungsverfahren
  • Bio-Feed-Back
  • Psychosoziale Betreuung
  • Training lebenspraktischer Tätigkeiten
  • Aufsuchender Dienst (i. R. der Institutsambulanz)

Für jeden Patienten wird nach den aktuellen Erkenntnissen der psychiatrischen und psychotherapeutischen Forschung ein individuelles Behandlungskonzept erstellt.

Team

Priv. Doz. Dr. med. Dipl.-Psych. Dieter Caspari

Chefarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie

Dr. med. Christoph Siffrin

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie

Dr. med. Christa Karst-Bolz

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Neurologie, Deeskalationstrainerin

Dr. med. Christian Illya Letter

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Physiotherapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Ziel der Physiotherapie (Krankengymnastik) ist es, Störungen der Körperfunktionen zu beseitigen, Fehlentwicklungen zu korrigieren und Heilungsprozesse zu fördern. Dabei richtet sich die Therapie gezielt an das Bewegungssystem, wobei Stoffwechsel, Schmerz, Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination nachhaltig beeinflusst werden. Die Physiotherapie ist am Marienkrankenhaus in alle medizinischen Fachbereiche eingebunden. Behandelt werden sowohl neurologische und internistische Krankheitsbilder, als auch Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie psychische und psychomotorische Störungen.

 

 

Zum Therapiespektrum der physiotherapeutischen Abteilung gehören:

  • Krankengymnastik, wie z.B. Atemgymnastik, Gangschule, Wochenbettgymnastik und Herz-Kreislauftraining
  • Neurophysiologische Krankengymnastik (nach Bobath, PNF)
  • Manuelle Therapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Spezielle Therapien des Bewegungsapparats
    (z.B. Brüggertherapie / Cyrax)
  • Viszerale Manipulation
  • Elektrotherapie
  • Wärme- und Kältetherapie
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Fascientechniken

 

Nach einer stationären Behandlung bietet die angeschlossene Physiotherapiepraxis (www.physio-thiel-kempf.de) die Möglichkeit der ambulanten Weiterbehandlung.

Team

Jutta Laule

Therapeutische Leitung

Telefon:06851 59-1695
E-Mail:jutta.​laule@​marienhaus.​de

Physikalische Therapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Physikalische Therapie

Das Therapeutenteam betreut sowohl Patienten aus dem Akutkrankenhaus (Chirurgie, Neurologie, Akutgeriatrie, Gynäkologie, Innere-, Intensiv- und Palliativmedizin) sowie Patienten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Die Räumlichkeiten der Abteilung für Physikalische Therapie befinden sich im Erdgeschoss des Haupthauses.

Alle Therapeuten und Therapeutinnen verfügen über eine langjährige Berufserfahrung in Manueller Lymphdrainage und stehen insbesondere Patientinnen mit operiertem Mammakarzinom mit Therapie, Beratung und Information zur Seite.

Die unten aufgeführten Therapien können auch ambulant auf ärztliche Verordnung (Rezept) oder als Selbstzahler in Anspruch genommen werden. Des Weiteren können Sie bei uns für alle angebotenen Therapien Geschenkgutscheine  erwerben.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Klassische Massagen
  • Manuelle Lymphdrainage mit anschließender Kompressionsbandagierung
  • Fußreflexzonentherapie
  • Bindegewebsmassagen
  • Interferenzstrom
  • Medizinische Teilbäder
  • Wärmetherapie (Fangopackungen, Heißluft, Rotlicht)

Palliativmedizin

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Auf der Palliativstation (Palliative Care Unit) werden Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung nach einem ganzheitlichen Konzept behandelt. Die Hauptziele hierbei sind die Verbesserung der Lebensqualität durch eine individuelle Betreuung und die Linderung der häufig sehr quälenden Symptome. Dabei werden die psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse und die daraus resultierenden Sorgen und Wünsche genauso berücksichtigt wie die körperlichen Probleme.

Würdevolles Leben bis zuletzt

Dem Patienten soll ein würdevolles Leben bis zuletzt unter Wahrung seiner Autonomie und ein würdevolles Sterben ermöglicht werden. Sterben wird als wichtiger Teil des Lebens, als eine Zeit, die weder verkürzt noch künstlich verlängert werden soll, betrachtet.

Für diese Aufgaben arbeitet ein speziell qualifiziertes Behandlungsteam aus Ärzten, Mitarbeitern der Pflege, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Therapeuten und ehrenamtlichen Helfern Hand in Hand. Fester Bestandteil des ganzheitlichen Konzepts ist auch die Einbindung der Angehörigen in die Betreuung. Die Kooperation mit den anderen Fachabteilungen im Krankenhaus und ein palliativmedizinischer Konsiliardienst ergänzen das Behandlungsspektrum.

Auch für die Zeit nach der Entlassung wird die weitere palliativmedizinische Betreuung in Zusammenarbeit mit Hausärzten und Hospiz- bzw. Palliativeinrichtungen, wie dem Hospiz Emmaus am Marienkrankenhaus St. Wendel, gewährleistet.

 

Gerne können Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Spendenkonto:

Marienkrankenhaus St. Wendel, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE42370205000001240200

Wichig! Bitte bei Betreff - Spende für Palliativstation - angeben.

Leistungsspektrum

Die Aufnahme auf die Palliativstation erfolgt, wenn keine ausreichende Symptomkontrolle im ambulanten Bereich oder im Pflegeheim möglich ist und eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich wird. Im Anschluss an den stationären Aufenthalt wird eine Entlassung ins häusliche Umfeld angestrebt, mit entsprechenden Unterstützungsangeboten oder, falls erforderlich, eine weitere stationäre Versorgung organisiert.

Zu den auf der Palliativstation zu behandelnden Erkrankungen gehören:

  • Weit fortgeschrittene, unheilbare Tumorerkrankungen
  • Chronisch-internistische oder neurologische Erkrankungen in der letzen Lebensphase

Folgende Symptome können unter anderem eine stationäre Palliativbehandlung erforderlich machen:

  • Schmerzen
  • Atemnot
  • Angstzustände, Schlafstörungen
  • Verwirrtheit
  • Durst, Schluckstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Obstipation, Inkontinenz
  • Transfusionsbedürftige Anämie (Blutarmut)
  • Problematisch zu versorgende Wunden
  • Unstillbarer Husten
  • Psychosoziale Probleme

Die komfortabel eingerichteten Räume der Palliativstation sorgen für ein persönliches Umfeld:

  • Sieben Einzelzimmer mit Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige oder nahe stehende Bezugspersonen
  • Gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer als Aufenthalts- und Gesprächsraum

Team

Dr. med. Marianne Meier

Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Annette Bilsdorfer

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Logopädie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die logopädische Arbeit am Marienkrankenhaus St. Wendel umfasst die  Behandlung von Atem-, Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen organischer und funktioneller Ursache. Ziel ist der logopädischen Therapie ist die Wiederherstellung bzw. Verbesserung gestörter oder verloren gegangener Fähigkeiten.

Die Logopädie wird idR direkt nach der ärztlichen Diagnosestellung in die medizinische Versorgung eingebunden. Die logopädische Behandlung beginnt schon auf der Stroke Unit, der Intensivstation oder der Akutgeriatrie und begleitet den Patienten während seines gesamten stationären Aufenthaltes.

 

 

 

Das logopädische Spektrum unseres Hauses beinhaltet die Therapie von:

  • Aphasien
  • Apraxien
  • Atemtherapie
  • Dysarthrophonien
  • Dysphagien
  • Dysphonien
  • Fazialisparesen
  • Trachealkanülenmanagement

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Moderne Medizin – stationär und ambulant

Für die chirurgische Versorgung im Marienkrankenhaus St. Wendel sind zwei Fachabteilungen mit insgesamt 63 stationären Betten zuständig:

Die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Unfallchirurgie und Orthopädie. Das Spektrum der Abteilungen umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand der chirurgischen Technik.

Die chirurgische Abteilung im Marienkrankenhaus St. Wendel ist im Rahmen des Behandlungsauftrages der Grund- und Regelversorgung verantwortlich und zuständig für die stationäre Diagnostik und Therapie.

Zusätzlich werden Operationen, die ambulant durchgeführt werden können, in der angeschlossenen chirurgischen Ambulanz geplant und vorbereitet. Ambulante Behandlung erfolgt auch bei Unfallverletzten und chirurgischen Notfällen. Außerdem bieten wir Spezialsprechstunden an.

Die Chirurgie verfügt über 4 Betten auf der Intensivstation. Durch die kollegiale Zusammenarbeit mit den übrigen Fachabteilungen sowie mit den niedergelassenen Kollegen, durch die den Menschen zugewandte, möglichst individuelle Betreuung wollen wir unseren Patienten eine optimale Behandlung zu ihrer baldigen Genesung zukommen lassen.

 

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie wird von Chefarzt Dr. med. Uwe Kröninger geleitet und führt schwerpunktmäßig Eingriffe chirurgischer Krankheitsbilder, insbesondere der inneren Organe, durch.

In der Abteilung werden gut- und bösartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Gallenblase, Leisten-, Bauchwand und Narbenbrüche und Erkrankungen der Schilddrüse behandelt.

Die minimal-invasive Chirurgie (Schlüssenlochchirurgie) kommt bei gut- und bösartigen Erkrankungen des Darms, bei Operationen der Gallenblase und bei der Versorgung der Hernien regelhaft zum Einsatz.
Die operative Therapie von Venenleiden (Krampfadern), Enddarmerkrankungen, wie z. B. Hämorrhoidalleiden und diabetischen Fußleiden erfolgt nach Vorstellung in unseren Sprechstunden

Pro Jahr werden in unserer Abteilung ca. 1300 Operationen unter stationären Bedingungen und 250 ambulante Operationen durchgeführt.

Im Bereich der onkologischen Chirurgie sorgen eine onkologische Konferenz und die Tumorsprechstunde für die auch über den chirurgischen Eingriff hinausreichende, lückenlose Behandlung der Patienten. Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen ist die palliative Therapie – auch in Zusammenarbeit mit der Palliativstation – und Begleitung, auf Wunsch unter Einbeziehung der Angehörigen, ein wichtiger Teil des Leistungspektrums.

Leistungsspektrum

Die Schwerpunkte der Viszeralchirurgie am Marienkrankenhaus St. Wendel sind weit gefasst:

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
    Eingriffe bei gut- und bösartigen Magen-, Dünn-, Dick- sowie Enddarmerkrankungen durch minimal-invasive (sog. Schlüssellochchirurgie) und offene Techniken. mehr ...
  • Erkrankungen der Gallenblase:
    Eingriffe im Bereich der Gallenblase werden fast ausschließlich in minimal-invasiver Technik (sog. Schlüssellochchirurgie) durchgeführt. mehr ...
  • Behandlung von Leisten-, Bauchwand- und Narbenbrüchen:
    Die Eingriffe werden größtenteils in minimal-invasiver Technik ( sog. Schlüssellochchirurgie ) durchgeführt. Auch große Bauchwandnarbenbrüche können schonend über eine Bauchspiegelung mit Einsetzen von speziell beschichteten Netzen versorgt werden. mehr ...
  • Erkrankungen der Schilddrüse:
    Eingriffe bei gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen werden unter einem speziellen Nervenmonitoring zur Schonung des Stimmbandnervens durchgeführt. mehr ...
  • Diagnostik und Therapie von venösen Krampfaderleiden und proktologischen Darmerkrankungen
  • Chirurgische Behandlung diabetischer Fußerkrankungen

Onkologische Chirurgie

Im Rahmen der onkologischen Chirurgie (Chirurgie der Tumorerkrankungen) sorgt die Zusatztherapie für umfassende Behandlung:

  • Interdisziplinäre onkologische Konferenz
  • Tumorsprechstunde zur ambulanten Nachbetreuung über ein Jahr
  • Palliative Therapie und Begleitung bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, auch in Zusammenarbeit mit der Palliativstation des Marienkrankenhauses St. Wendel

 

 

 

Qualitätssicherung

Seit 2014 nimmt die Abteilung Allgemein- und Visceralchirurgie an einer Qualitätssicherung bzgl. Hernienchirurgie teil. Wir erfüllen alle von der Herniengesellschaft erforderten Qualitätskriterien und sind daher befugt das Siegel "Qualitätsgsicherte Hernienchirurgie" zu führen.

Dies führt zu einer weiteren Erhöhung der Patientensicherheit und Behandlungsqualität.

Team

Dr. med. Uwe Kröninger

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Allgemein- und spezielle Viszeralchirurgie

Dr. med. Heiko Bernhardt

Leitender Oberarzt, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Allgemein- und spezielle Viszeralchirurgie

André Daleske

Oberarzt, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Viszeralchirurgie

Dr. med. Martin Wolf

Oberarzt, Facharzt für Viszeralchirurgie

Labor

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Laborergebnisse stellen in der modernen Medizin die Grundlage für die Diagnose und somit den Therapieerfolg vieler Erkrankungen. Das Labor im Marienkrankenhaus ist dafür mit innovativer Labortechnik und modernen Analysegeräten ausgestattet. Die EDV-Anbindung sorgt für eine schnelle und sichere Bearbeitung der Proben. So führen in Teil- und Vollzeitbeschäftigung die Mitarbeiter/-innen der Abteilung mehr als 400.000 Analysen jährlich durch. Die Leistungen des Labors stehen mit Hilfe einer edv-gestützten Laborkommunikation den medizinischen Abteilungen ständig zur Verfügung.

Das Analysespektrum des Labors umfasst:

  • Klinische Chemie
  • Hämatologie
  • Immunologie
  • Immunhämatologie
  • Hämostasiologie

Team

Jutta Leinenbach-Kirsch

Innere Medizin

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Innere Medizin

Die Klinik für Innere Medizin behandelt Krankheiten der inneren Organe und des Stoffwechsels. Dazu gehören Erkrankungen von Herz und Kreislauf, der Lungen, Verdauungsorgane und Nieren sowie Stoffwechselstörungen, lebensbedrohliche Notfallerkrankungen und Tumorleiden.

Moderne Diagnose- und Therapieverfahren

Die Intensivstation ist speziell für umfassende Betreuung von Patienten mit lebensbedrohlichen und schweren Erkrankungen ausgestattet. Wichtiger Part der Inneren Medizin ist auch die ambulante Endoskopie, in der alle modernen endoskopischen Diagnose- und Therapieverfahren durchgeführt werden.

Interdisziplinär für das Wohl der Patienten

Die internistische Abteilung leistet die Grundversorgung für das gesamte Einzugsgebiet des Marienkrankenhauses St. Wendel. Entsprechend des breiten Behandlungsspektrums arbeiten spezialisierte Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen Hand in Hand. Kooperationen mit weiteren Kliniken ergänzen das Spektrum, um die optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Zu den Kooperationspartnern gehören die Marienhausklinik Ottweiler, die Universitätsklinik Homburg, das Marienhaus Klinikum Saarlouis - Dillingen, die SHG-Kliniken Völklingen.

Diagnostik und Leistungsspektrum

Gastroenterologie

Bei der Behandlung organischer Leiden, wie z. B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Gallenwegsentzündungen oder Magengeschwüren, umfassen die Behandlungsschwerpunkte

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie: 

  • Therapie blutender Magen- und Duodenalulcera (Unterspritzung, Clippen, Fibrininjektion)
  • Bougierung von Ösophagusstenosen (Engen der Speiseröhre)
  • Therapie von Ösophagusvarizen (Ligaturbehandlung, Sklerosierung,Stentimplantation)
  • Anlage von Ernährungssonden (PEG, Direktpunktions-PEG, PEJ)
  • Chromoendoskopie
  • Argon-Plasma Behandlung von Angiodysplasien
  • Stentimplantation bei malignen Stenosen


 
Ileo-Koloskopie:

  • Polypektomie und Mukosektomie
  • Pneumatische Dilatation von Stenosen
  • Argon-Plasma Behandlung von Angiodysplasien und Tumoren
  • Stentimplantation bei Stenosen
  • Prokto-und Rektoskopie

 

ERCP (endoskopische retrogarde Cholangio- Pankreatikographie):

  • endoskopische Papillotomie und Steinextraktion aus Gallen- und Pankreasgang
  • Stentimplantation (Kunststoff und Metall) des Gallen- und Pankreasganges
  • Dilatation von Stenosen (postoperativ, bei chron. Pankreatitis)

 

Endosonographie:

  • Untersuchung mit Radialscanner (360°) und Linearscanner mit Möglichkeit der Punktion
  • Diagnostik von Erkrankungen des Pankreas und der Gallenwege
  • Untersuchungen im Rahmen von Tumorerkrankungen (Staging) im Bereich des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes


 
Kapselendoskopie (Video-Kapsel-Endoskopie):

  • Darstellung des Dünndarmes
  • Lokalisationsdiagnostik unklarer Blutungen im Dünndarm

 

PTCD (perkutane transhepatische Choledochus-Drainage)

H2-Atemtest

 


Pulmonologie

  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung) und Lungenfunktionsdiagnostik


Kardiologie

Zur modernen Therapie und Diagnostik bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt, Erkrankungen der Herzklappen oder Bluthochdruck, gehören:

  • Behandlung von Herzrhythmusstörungen inkl. elektrischer und medikamentöser Kardioversion
  • EKG (Belastungs-EKG, Langzeit-EKG)
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Stressechokardiographie zur nichtinvasiven Diagnostik der Herzkranzgefäße
  • Transthorakale und transoesophageale Echokardiographie (Ultraschall des Herzens von außen und durch die Speiseröhre) mit der Möglichkeit der dreidimensionalen Darstellung


Intensivmedizin

Auf der Intensivstation stehen der Abteilung für Innere Medizin 7 Stellplätze zur Verfügung. Für die Notfallbehandlung schwerkranker Patienten, z. B. mit Herz-Kreislaufversagen, Sepsis, schwerer Lungenentzündung u. ä., leistet die Intensivstation:

  • Künstliche Beatmung (auch Langzeitbeatmung)
  • Elektrische Kardioversion
  • Passagere Herzschrittmachertherapie
  • Rechtsherzkatheterisierung
  • Einstellung auf Heimbeatmung

 

Endokrinologie und Diabetologie

Zum Spektrum der Abteilung für Innere Medizin gehört die Abklärung und Therapie von Erkrankungen hormonproduzierender Organe, wie Schilddrüse, Nebenniere z. B. bei Bluthochdruck. Patienten mit Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus erhalten die optimale Behandlung durch:

  • Ernährungsberatung
  • Medikamentöse Einstellung und Insulindosisanpassung
  • Umfassende stationäre und ambulante Diabetikerschulung durch qualifizierte Diabetesberaterinnen


Ultraschall / Sonographie

Konventionelle Sonographie von

  • Oberbauchorgane (Leber, Pankreas, Gallenblase und Gallenwege)
  • Nieren und Nebennieren
  • Darm
  • Lymphknoten
  • Schilddrüse
  • Pleura

Duplexsonographie abdomineller Gefäße

Kontrastmittel-Sonographie von Leber und Pankreas

Sonographisch gesteuerte Organpunktionen von Leber, Pankreas, Lymphknoten, Schilddrüse, Pleura

Sonographische gesteuerte Drainagen, z. B. bei Abszessen

Radiologie

Die radiologischen Leistungen der Abteilung für Innere Medizin umfassen die konventionelle Radiologie sowie Spiral-Computertomographie und Kernspintomographie durch eine überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis

 

 


Endoskopieabteilung

Die Endoskopieabteilung des Marienkrankenhauses ist für alle modernen endoskopisch-diagnostischen Verfahren, die an den inneren Organen durchgeführt werden, ausgestattet. Neuste Videotechnik ermöglicht zusätzlich therapeutische Eingriffe. Die endoskopische Diagnose und Therapie wird von den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie durchgeführt.

 

 

 

 

Schwerpunkte des Angebots sind:

  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Coloskopie (Dickdarmspiegelung)
  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung)
  • Rekto- und Proktoskopie (Enddarmspiegelung)
  • ERCP (Untersuchung der Gallenwege und Bauspeicheldrüse)
  • TEE (Ultraschall des Herzens durch die Speiseröhre)
  • Ultraschall gesteuerte Punktionen, z.B. der Leber und der Schilddrüse
  • Endosonographie
  • Kapselendoskopie

Team

Dr. med. Ernst-Willi Theobald

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin

Nikolaus Casper

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Hans-Josef Erlacher

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Dr. med. Jochen Theobald

Ltd. Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Gastroenterologie, Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin

Markus Calmano

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Gastroenterologie; Zusatzbezeichnung: Diabetologie, Notfallmedizin

Dr. med. Laura Stichter

Funktionsoberärztin

Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Klinik für Neurologie

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten, sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, sehr geehrte Besucher.

Herzlich Willkommen auf der Homepage der neurologischen Klinik am Marienkrankenhaus St. Wendel.

Mein Team und ich freuen uns über Ihr Interesse an unserem Haus.

In der Klinik für Neurologie behandeln wir alle Erkrankungen, bei denen Nervenstrukturen beeinträchtigt sind. Dies kann Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven, der Muskeln und des Bewegungsapparates betreffen.

Schwerpunkte der Klinik umfassen die Akutbehandlung des Schlaganfalls, die Diagnostik und Behandlung der Parkinson-Erkrankung sowie anderer Bewegungsstörungen, wie z. B. das Restless-Legs-Syndrom (RLS). Ferner behandeln wir akute und chronische Entzündungen des Nervensystems (Multiple Sklerose, Borreliose und andere), aber auch die Behandlung von Epilepsien, akuten und chronischen Schmerzerkrankungen (z. B. Kopfschmerzen und Bandscheibenerkrankungen), Schwindel, Demenz-Erkrankung, Polyneuropathien und neuromuskuläre Erkrankungen (z. B. Myasthenien und Myopathie) gehören zu unseren Aufgabenbereichen. Für schwerstkranke Patienten die an neurologischen Erkrankungen leiden, steht eine interdisziplinäre Intensivstation zur Verfügung, auf der intensivpflichtige Patientinnen und Patienten mit den modernsten Mitteln der Intensivmedizin betreut werden.

Die Etablierung der Klinik für Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit – gemäß des Landeskrankenhausplanes des Saarlandes mit zunächst 20 Betten, davon 5 Betten Stroke-Unit, ist ein weiterer, wesentlicher Schritt für  eine regionale Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen und für Schlaganfallpatienten. Ab 2020 wird die Abteilung mit 30 Betten, davon 5 Betten Stroke Unit, geführt werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Ihr

Dr. med. Robert Liszka

Chefarzt der Klinik

Leistungsspektrum

Neurologische Erkrankung

Das Fachgebiet der Neurologie umfasst sämtliche organische Nervenleiden, d. h. Krankheiten des peripheren und zentralen Nervensystems und Muskelerkrankungen.

Das medizinische Leistungsspektrum der neurologischen Klinik umfasst die Diagnostik und Therapie sämtlicher neurologischer Erkrankungen, hierzu zählen insbesondere:

  • Chronische Durchblutungsstörung des Gehirns
  • Akuter Schlaganfall (Hirninfarkt, subarachnoidal Blutung, Hirnblutung)
  • Morbus Parkinson, Restless-Legs-Syndrom und andere Bewegungsstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Epilepsie
  • Hirnhautentzündung (Meningitis)
  • Borreliose
  • Kopfschmerz
  • Schwindel
  • Hirntumore
  • Demenzerkrankungen
  • Erkrankung des peripheren Nervensystems (Polyneuropathie, Guillain-Barré-Syndrom)
  • Rückenmarkserkrankungen
  • Muskelerkrankung und neuromuskuläre Erkrankung (Amyotrophe Lateralsklerose  (ALS), Myasthenia gravis, Myopathien)

 

 

Spezielle neurologische Erkrankungen und ihre Behandlung

Schlaganfall – Akutbehandlung:

Für die Behandlung steht unsere moderne Schlaganfallspezialstation (Stroke Unit), mit 6 Monitor überwachten Behandlungsbetten zur Verfügung. Auf der Stroke Unit werden die Patientinnen und Patienten durch ein spezialisiertes multidisziplinäres Team bestehend aus Ärzten und Ärztinnen, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern betreut.

Die Stroke Unit ist durch die deutsche Schlaganfallgesellschaft bereits zweimalig zertifiziert worden. So ist sichergestellt, dass alle Patientinnen und Patienten immer nach den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen behandelt werden.

Morbus Parkinson und andere neurologischen Bewegungsstörung:

Eine besondere Spezialisierung unserer Klinik liegt in der Behandlung von Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen, insbesondere von Patienten mit typischen und atypischen Parkinson-Syndrom.

Wir sind Mitglied im Kompetenznetz Parkinson (www.kompetenznetz-parkinson.de).

Für Parkinsonpatienten bieten wir alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren an bis hin zur intensivierten Parkinsontherapie mit Pumpentherapie, mit Apomorphin oder Duodopa. Ferner erfolgt die Indikationsstellung und Nachbehandlung von Patienten mit Tiefenhirnstimulation.

Wir bieten die multimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson an. Die Patientinnen und Patienten werden von einem Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung über wenigstens 14 Behandlungstage intensiv therapiert. Wöchentlich findet eine Teambesprechung mit entsprechender Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse und Behandlungsziele statt. Neben der medizinischen Therapie erfolgen zusätzlich Therapien in mindestens drei weiteren Bereichen (Physiotherapie/Physikalische Therapie, Ergotherapie, Logotherapie, Neuropsychologie bzw. Psychotherapie). Die Patientinnen und Patienten erhalten tägliche Therapieeinheiten die wöchentlich mindesten 7,5 Stunden umfassen.

Neurogeriatrie:

Ein weiterer Schwerpunkt unserer neurologischen Klinik liegt auf der Behandlung von Patienten mit neurogeriatrischen Erkrankungen wie Schlaganfallnachsorge, Gangstörungen und Demenzerkrankung. Wir bieten die multimodale frührehabitative geriatrische Komplexbehandlung bei neurogeriatrischen Patienten in Zusammenarbeit mit der Akutklinik im Hause an. Die Patientinnen und Patienten werden von einem Team unter geriatrischer Behandlungsleitung (Chefarzt Dr. Robert Liszka) über wenigstens 14 Behandlungstage intensiviert therapiert. Wöchentlich finden auch hier Teambesprechungen mit entsprechender Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse und Behandlungsziele statt. Neben der medizinischen Therapie erfolgen zusätzlich Therapien in mindestens drei weiteren Bereichen (Physiotherapie/Physikalische Therapie, Ergotherapie, Logotherapie, Neuropsychologie bzw. Psychotherapie). Die Patientinnen und Patientinn erhalten tägliche Therapieeinheiten die wöchentlich mindestens 5 Stunden umfassen.

Team

Dr. med. Robert Liszka

Chefarzt, Ärztlicher Direktor im Kollegialsystem, Facharzt für Neurologie; Schwerpunkt: Geriatrie, Palliativmedizin, Notfallmedizin

Johannes Schuler

Ltd. Oberarzt, Sektionsleiter Stroke Unit, Facharzt für Neurologie

Christoph Fratzer

Oberarzt, Facharzt für Neurologie; Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin

Tesfaye Dessissa

Oberarzt, Facharzt für Neurologie

Gynäkologie und Geburtshilfe

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die Hauptfachabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe des Marienkrankenhauses St. Wendel unterteilt sich in drei Schwerpunktbereiche:

Die Gynäkologie, die Geburtshilfe und das zertifizierte Brustzentrum.

Die engagierten Mitarbeiter – Fachärzte, Pflegepersonal, Kinderkrankenschwestern, Beleghebammen und Kreißsaalschwestern – sorgen für eine patienten- und familienorientierte Atmosphäre und die Behandlung erfolgt nach modernstem medizinischen Stand.
Der Chefarzt der Abteilung besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für "Spezielle operative Gynäkologie".

Über das therapeutische Angebot hinaus bietet die Geburtshilfe außerdem regelmäßige Informationsabende an.

Leistungssprektrum Gynäkologie

Frauenheilkunde

Diagnose und Therapie bei Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind der Schwerpunkt der Gynäkologie. Dies umfasst gynäkologische Operationen, Behandlung von Hormonstörungen und Blasenschwäche sowie Eingriffe bei bösartigen Erkrankungen der Genitalorgane oder ästhetisch-plastische Operationen der weiblichen Brust. Dabei wird, wenn möglich, auf ambulante und schonende minimal-invasive Techniken zurückgegriffen.

Behandlungsspektrum

Die Gynäkologie am Marienkrankenhaus St. Wendel bietet das gesamte Spektrum von Diagnose und Therapie gynäkologischer Erkrankungen:

  • Gynäkologische abdominiale und vaginale Operationen
  • Konservative Behandlung von Hormonstörungen, Schmerzen, Blutungsstörungen, Entzündungen und Blasenschwäche
  • Diagnostik und Therapie von bösartigen Erkrankungen der Brust und des Unterleibs
  • Ambulante Operationen wie Ausschabung, Gewebsentnahme und kurze Bauchspiegelungen
  • Bauch- und Gebärmutterspiegelungen durch die so genannte Schlüsselloch-Chirurgie (Eingriffe ohne großen Schnitt)
  • Operationen bei bösartigen Erkrankungen der Genitalorgane
  • Brusterhaltende Eingriffe inkl. harmonischer Neuformung bzw. kosmetischer Angleichungsreduktion der anderen Brust
  • Brustwiederaufbau mit körpereigenem Gewebe (Muskellappenplastik)
  • Ambulante und stationäre Chemotherapie
  • Ästhetisch-plastische Operationen wie Brustaufbau und –verkleinerung, Operationen bei Anlagestörungen der Brüste oder Bauchdeckenstraffung
  • Ausgeprägte Senkungserscheinungen (Vorfall) der Scheide können mit Hilfe spezieller Operationsverfahren (Einlage von feinen Kunststoffnetzen) behandelt werden.

 

 

Vertrauliche Spurensicherung nach sexueller Gewalt

Das Marienkrankenhaus St. Wendel engagiert sich seit 2015 in diesem Projekt und ist Partnerklinik für die vertrauliche Spurensicherung nach sexueller Gewalt.

Sexuelle Gewalt hinterlässt Spuren - nicht nur in der Seele der Betroffenen, sondern oftmals auch körperliche Verletzungen. Dennoch werden die meisten Vergewaltigungen nicht angezeigt. Viele Betroffene sind unmittelbar nach der Tat traumatisiert und daher nicht in der Lage, eine Entscheidung für oder gegen eine Anzeige zu treffen. Viele bleiben – auch weil sie befürchten, dass eine andere Person über ihren Kopf hinweg eine Anzeige erstattet - medizinisch unversorgt und nehmen keine Hilfe in Anspruch.

Mit der vertraulichen Spurensicherung nach sexueller Gewalt erhalten Betroffene den Zugang zu einem Angebot, das ihnen eine selbstbestimmte Entscheidung sowie Zeit und Raum für die Bewältigung ihrer schwierigen Situation und ihres Traumas gibt.


Sollten Sie unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns: Abteilung Gynäkologie, Telefon 06851 59-1288. 

Leistungsspektrum Geburtshilfe

Geburtshilfe

Vom Beginn der Schwangerschaft über die Entbindung bis zur Betreuung von Mutter und Kind in den ersten Lebenstagen bietet die Geburtshilfe ein familienorientiertes Gesamtkonzept, das sich ganz den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Eltern orientiert.

Vor der Geburt

Infoabende, Geburtsvorbereitungskurse und ein versiertes Hebammen- und Ärzteteam geben den werdenden Eltern Sicherheit während der Schwangerschaft. Die medizinische Betreuung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Arzt und bietet die gesamte Bandbreite der vorgeburtlichen Diagnostik.

Die Geburt

Eine familiäre und persönliche Atmosphäre bieten die Kreißsäle. Die Möglichkeit verschiedener Entbindungspositionen trägt zu einem positiven Geburtserlebnis bei. Sollte ein Kaiserschnitt nötig sein, steht jederzeit ein Operationssaal zur Verfügung. Homöopathie, Akkupunktur oder eine rückenmarksnahe Schmerzausschaltung: Auf Wunsch ist die Schmerzbehandlung fester Part der Geburt.

Nach der Geburt

Für die Betreuung von Mutter und Kind nach der Geburt bietet die Mutter-Kind-Station eine persönliche und behagliche Atmosphäre. Ganz individuell erfolgt die Versorgung des Neugeborenen durch das Pflegepersonal oder auch hauptsächlich durch die Mutter selbst.

Rund um die Uhr unterstützen und beraten die Kinderkrankenschwestern auf der Neugeborenenstation. Stillberatung, Babysprechstunde und selbstverständlich kinderärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind weitere Angebote in diesem Bereich.

Gesund und fit nach der Entbindung: Rückbildungsgymnastik wird auf den Zimmern, aber auch in Kursen nach der Entlassung angeboten. Für die neuen Erdenbürger fördern auf Wunsch Babymassage die körperliche und seelische Entwicklung. Zu guter letzt reicht das Angebot bis über die Entlassung hinaus: Das Hebammenteam sichert auch im Wochenbett die Nachsorge von Mutter und Kind.

Behandlungsspektrum

Geburtsvorbereitung

Für die Geburtsvorbereitung bietet die Geburtshilfe Betreuung, Diagnostik und Information:

  • Infoabende für werdende Eltern
  • Geburtsvorbereitungskurse
  • Vorgeburtliche Diagnostik durch Ultraschall wie Farbdoppler, Dopplerfluss, Organdiagnostik mit Fehlbildungsausschluss und 3D-Darstellungen
  • Bluttests für die genetische Abklärung
  • Fruchtwasserentnahme (Punktion)

 

Die Geburt

Für die individuelle und harmonische Entbindung ist die Fachabteilung umfassend ausgestattet:

  • Freundlich gestaltete Entbindungszimmer und eine Geburtswanne für unterschiedliche Entbindungspositionen
  • Familienzimmer
  • „Sanfter Kaiserschnitt“ mit weniger Schmerzen und Nebenwirkungen durch eine neue Operationsmethode
  • Erstversorgung durch Kinderärzte bei Risikoentbindungen
  • Schmerzlinderung durch Medikamente oder rückenmarksnahe Schmerzausschaltung
  • Alternative Methoden zur Geburtserleichterung wie Entspannungsmassage und –bäder, Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie, Heil- und Kräutertees oder Noreia-Essenzen

 

Nach der Geburt

Das familiennahe Leistungsspektrum der Geburtshilfe reicht bis weit nach der Entbindung:

  • Individuelle Mutter-Kind-Betreuung auf der angenehm gestalteten Wöchnerinnenstation
  • Betreuung auf der Neugeborenenstation durch Kinderkrankenschwestern
  • Medizinische Betreuung der Babies und Vorsorgeuntersuchungen durch erfahrene niedergelassene Kinderärzte
  • Rückbildungsgymnastik
  • Nachsorge im Wochenbett zu Hause durch das Hebammenteam

Team

Dr. med. Eberhard Müller

Chefarzt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Anke Bleimehl

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Mariana Munteanu

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Zentrum für Altersmedizin

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

 

Obwohl die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel zum 30. Juni 2017 geschlossen wurde, werden wir uns im Marienkrankenhaus St. Wendel auch weiterhin für unsere älteren Patienten engagieren. Schon vor über einem Jahr wurde die Akutgeriatrie als Hauptfachabteilung des Krankenhauses etabliert. Eingebunden in ein Zentrum für Altersmedizin führen wir in dieser Abteilung akutmedizinische Behandlungen ganzheitlich fort und ergänzen sie durch Frührehabilitation, damit auch ältere Patienten von den Erfolgen der spezialisierten Medizin profitieren können.

Natürlich steht die Abteilung nicht nur Patienten offen, die von anderen Krankenhäusern eingewiesen werden. Auch Hausärzte oder niedergelassene Fachärzte können direkt einweisen. Aufgrund der begrenzten Bettenzahl sollte jedoch eine vorherige telefonische Rücksprache erfolgen.

 

 

 

 

 

Akutgeriatrie

Die Menschen werden immer älter. Das ist eine gute Entwicklung. Natürlich erhoffen wir uns auch im hohen Alter eine weiterhin gute medizinische Versorgung. Patienten können auch mit 80 Jahren noch erfolgreich operiert werden, erhalten eine neue Hüfte, Bypässe an den Herzkranzgefäßen oder überstehen eine schwere Lungenentzündung oder Herzschwäche durch geeignete intensivmedizinische Behandlungen und vieles mehr.

Am Ende dieser Behandlungen sind die Patienten jedoch oft medizinisch und funktionell noch sehr instabil. Oder die Patienten sind zu Hause, werden aber durch akute oder sich verschlechternde chronische Erkrankungen von Herz, Lunge, Niere, Knochen, Muskulatur, Gehirn usw. immer instabiler und unselbständiger. In beiden Fällen bedürfen sie schließlich nach Einschätzung des Arztes einer akutmedizinischen, ganzheitlich orientierten Diagnostik und Therapie.

Jetzt ist die Akutgeriatrie gefordert: Ärzte stabilisieren den Zustand der Patienten, behandeln das Delir, sorgen dafür, dass überflüssiges Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird oder diagnostizieren und behandeln Infektionen oder Rhythmusstörungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Frührehabilitation

Während der akutmedizinischen Behandlung erhalten viele Patienten frührehabilitative Therapien in der aktivierend-therapeutischen Pflege, Ergotherapie, Logopädie, Physikalischen Therapie, Physiotherapie und Psychologie. Selbstverständlich engagieren sich auch Seelsorge und Sozialdienst. Dadurch können auch ältere Patienten wieder stabilisiert nach Hause zurückkehren.

Weitere Informationen

Die Patienten

  • sind über ca. 70 Jahre alt,
  • leiden an 2 oder mehreren Erkrankungen,
  • bedürfen einer überwiegend ganzheitlich orientierten, nicht invasiven Diagnostik und Therapie und
  • sind ggf. frührehabedürftig und frührehafähig.

 

Die Einweisung

  • erfolgt durch den Hausarzt oder den Krankenhausarzt.

 

Die Aufnahme

  • erfolgt in der zentralen Patientenaufnahme des Marienkrankenhauses.
  • Der Aufnahmetag wird in der Regel zuvor mit unserem Sekretariat abgesprochen.

 

Der Weg zu unserer Station

Unser Zentrum für Altersmedizin befindet sich im Gebäude der ehemaligen Rehaklinik, Am Hirschberg 1b. Zur Station G3 gehen Sie entweder über den Haupteingang des Zentrums für Altersmedizin und dann in den 3. Stock oder Sie gehen durch den Haupteingang des Marienkrankenhauses und dann über die Glasbrücke.
Die Station ist mit großen Ein- und Zweibettzimmern, mit behindertengerechten Nasszellen, modernen, vielfach elektrisch verstellbaren Betten, Schwesternnotruf, Telefon usw. ausgestattet. In jedem Zimmer ist ein Fernseher. 

 

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter:

Telefonzentrale
Tel.: 06851 59-01

Koordination, Aufnahme, Unterlagen zusenden

Chefarztsekretariat: Tel.: 06851 59-2001
Fax:06851 59-2200

Fragen zu Patienten
Station G3: Tel.: 06851 59-2310

Team

Dr. med. Rudolf Eckert

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Christiane Walbrodt

Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Robert Holz

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Ergotherapie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Ergotherapie beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage. Sie kommt bei Menschen jeden Alters mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen und/oder psychosozialen Störungen zum Einsatz.

 

Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist die Stärkung des Patienten/der Patientin in alltäglichen Bereichen wie Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)

Ziele:

  • Definition von individuellen Zielen, der Wünsche und Möglichkeiten des Patienten
  • Förderung und Verbesserung von Bewegungskoordination, Sinnes- und   Emotionswahrnehmung
  • Entwicklung von körperlichen und geistigen Voraussetzungen für eine selbstständige und erfüllte Lebensführung
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Ausbau der vorhandenen Fähigkeiten
  • Reintegration in das persönliche, soziale und gegebenenfalls berufliche Umfeld
  • Förderung von kognitiven Fähigkeiten durch Hirnleistungstraining
  • Training und Beratung von Hilfsmitteln

 

 

 

 

Endoskopie / ambulante Koloskopie

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die Endoskopieabteilung des Marienkrankenhauses ist für alle modernen endoskopisch-diagnostischen Verfahren, die an den inneren Organen durchgeführt werden, ausgestattet. Neuste Videotechnik ermöglicht zusätzlich therapeutische Eingriffe. Die endoskopische Diagnose und Therapie wird von den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie durchgeführt.                                                                       

 

 

 

Schwerpunkte des Angebots sind:

  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Coloskopie (Dickdarmspiegelung)
  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung)
  • Rekto- und Proktoskopie (Enddarmspiegelung)
  • ERCP (Untersuchung der Gallenwege und Bauspeicheldrüse)
  • TEE (Ultraschall des Herzens durch die Speiseröhre)
  • Ultraschall gesteuerte Punktionen, z.B. der Leber und der Schilddrüse
  • Endosonographie
  • Kapselendoskopie

Team

Birgitt Wolter

Telefon:06851 59-1244

Kooperationen

Kooperationspartner

Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis am Marienkrankenhaus

 

Kontaktaufnahme bitte unter folgender Telefonnummer: 06851 979080

 

Die in den Räumen des Krankenhauses angesiedelte Radiologische Praxis führt schwerpunktmäßig alle gängigen kernspintomographischen und computertomographischen Untersuchungen für stationäre und ambulante Patienten durch. 
Darüber hinaus werden für ambulante Patienten auch konventionelle Röntgenuntersuchungen sowie Mammographien durchgeführt. 
Die Praxis ist zertifiziertes Mitglied des Brustzentrums des Marienkrankenhauses.

 

Diabetes- und Ernährungsberatung

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Das Einhalten einer bestimmten Diät oder die Beachtung spezieller Ernährungsrichtlinien können wesentliche Einflüsse auf Therapieerfolg und Wohlbefinden des Patienten haben. Die Abteilung Diabetes- und Ernährungsberatung stellt alle wichtigen Informationen in diesem Bereich zur Verfügung und bietet ein detailliertes Schulungs- und Beratungsangebot an. Dieses wird von einer Diabetesberaterin und einer Diabetesassistentin durchgeführt. Beide sind auch ausgebildete Diätassistentinnen.

Das Schulungsteam unterstützt die Menschen mit Diabetes mellitus im Leben mit der chronischen Erkrankung und trägt damit wesentlich zum Therapieerfolg bei.

 

Im Einzelnen umfasst die Diabetesberatung:

  • „Was ist Diabetes?“
  • Informationen zur Hypo- und Hyperglykämie
  • Grundlagen der medikamentösen Therapie
  • Anleitung zur selbstständigen Injektion mit dem Insulin-Pen
  • Erlernen der Blutzuckerselbstkontrolle
  • Ernährung bei Diabetes mellitus
  • Prävention diabetischer Folgeerkrankungen, z. B. Fußpflege
  • Umgang mit besonderen Situationen, wie Schwangerschaft, auf Reisen und beim Sport

 

Ernährungsberatungen  wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen durchgeführt:

  • Internistische Krankheitsbilder, z. B. der Niere, der Leber, des Magen-Darmtraktes oder der Schilddrüse
  • Stoffwechselstörungen, u. a. erhöhte Harnsäurewerte, erhöhte Cholesterinwerte
  • Ernährung in der Schwangerschaft
  • Gewichtsreduktion bei Adipositas
  • Essstörungen
  • Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien

 

Ernährungsberatungen und Diabetesschulungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt.

 

Durchführung von H²-Atemtests zur Feststellung von:

  • Laktose-Intoleranz
  • Fruktose-Intoleranz
  • Bakterieller Fehlerbehandlung im Dünndarm

 

 

 

Team

Simone Müller

Diabetesberaterin DDG

Friederike Pfeifer

Diabetesassistentin DDG

Anästhesie mit Weaning-Einheit und interdisziplinäre Intensivmedizin

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Unsere Abteilung betreut Sie im gesamten Spektrum der Anästhesie:

Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. An zwei Standorten betreuen wir Sie vor, während und nach operativen Eingriffen.

Die Abteilung für Anästhesie betreut Sie bei operativen und diagnostischen Eingriffen um eine schmerz- und stressarme Prozedur zu ermöglichen.

Da ein Großteil der Patienten Begleiterkrankungen in unterschiedlicher Art und Umfang mitbringen, versteht sich die Anästhesie unter anderem als Bindeglied zwischen operativer und konservativer Medizin. So wird nach einem ausführlichen Gespräch und einer sorgfältigen Untersuchung ein individuelles Vorgehen festgelegt, um Sie mit dem geringstmöglichen Risiko betreuen zu können.

Hierzu steht ein Team von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften mit modernster apparativer Ausstattung für Sie bereit.

Unsere Abteilung betreut pro Jahr ca. 7.000 operative und diagnostische Eingriffe bei Patienten aller Risiko- und Altersklassen an zwei Standorten für sechs Abteilungen.

Dabei kommen sowohl modernste Verfahren der Allgemein- als auch der Regionalanästhesie zum Einsatz. Eine exakte Anpassung der Narkose wird durch Messen der Narkosetiefe gewährleistet.

Individuelle und persönliche Betreuung

Ein wichtiger Teil der anästhesiologischen Betreuung ist das intensive persönliche Gespräch mit dem Patienten zur Vorbereitung der vorgesehenen Maßnahme. Nur so können Ängste genommen, seelische und gesundheitliche Besonderheiten individuell erarbeitet werden. Die ausführliche Erläuterung und die Aufklärung zum geplanten Vorgehen haben einen besonderen Stellenwert.

Intensiv- und Notfallmedizin

Die Intensivstation gewährleistet Therapie, Pflege und Überwachung schwerkranker Patienten nach aktuellstem medizinischem Stand und unter enger Zusammenarbeit von Operateuren, Anästhesisten und weiteren Fachärzten.

Spektrum weit über die Narkose hinaus 

Unsere Abteilung leitet in St. Wendel und Ottweiler den Notarztstandort, stellt den Transplantationsbeauftragten, den Transfusionsverantwortlichen sowie den Beauftragten für interne und externe Gefahren am Standort Ottweiler. Darüber hinaus stellen wir den Hygienebeauftragten, den Leiter Immunhämatologie, den Qualitätsbeauftragten Hämotherapie, den Leiter Antibiotic Stewardship, das innerklinische Notfalltraining.

Leistungsspektrum

Vor der Operation:

  • Prämedikationsambulanz (sogenannte Narkosesprechstunde):
    In der Prämedikationsambulanz wird nach einer detaillierten Abfrage von Vorerkrankungen, Medikamenten und Allergien das perioperative Risiko ermittelt. Es wird geprüft, ob durch weitere Diagnostik und ggf. Therapie das Risiko gesenkt oder besser eingeschätzt werden kann und das für Sie optimale Narkoseverfahren festgelegt. Dabei soll das geplante Verfahren und dessen Risiken nicht nur erläutert werden, sondern es soll Ihnen auch die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und Ängste zu äußern.
  • Bitte bringen Sie zu diesem Narkosegespräch eine Liste mit Medikamenten die Sie regelmäßig einnehmen, und, soweit vorhanden, aktuelle Befunde und Arztbriefe mit.

Während der Operation:

  • Kontinuierliche nicht-invasive oder invasive Herz-Kreislaufüberwachung und im Falle einer Vollnarkose, kontinuierliche Messung der Narkosetiefe mittels kontinuierlicher Messung der Hirnaktivität
  • Vollnarkose: Inhalative, total intravenöse (Verzicht von Narkosegas) sowie Kombinationsnarkosen als Intubations-, Masken- und Kehlkopfmaskennarkose
  • Regionalanästhesieverfahren als (alleiniges) Betäubungsverfahren während der Operation und/oder zur postoperativen Schmerztherapie:

    • rückenmarksnah (Spinal- und Periduralanästhesie)
    • Ultraschall gestützte periphere Nervenblockaden (Anästhesie einzelner Körperregionen: Arm, Bein, Schulter, Halsschlagader)

  • Aufbereitung von Wundblut zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen (maschinelle Autotransfusion)

Im Rahmen der Geburtshilfe bietet die Anästhesie:

  • Linderung des Geburtsschmerz während der natürlichen Geburt durch eine kontinuierliche, patientenkontrollierte Periduralanästhesie
  • Schmerzfreie und doch wach erlebte Kaiserschnittentbindung mittels rückenmarksnaher Anästhesie

Nach der Operation:

  • Betreuung im Aufwachraum, Intensivstation
  • Schmerztherapie
  • Postoperative Schmerztherapie mittels Katheterverfahren (sogenannte Plexuskatheter bei Schulteroperationen, Femoraliskatheter bei Knieoperationen, Periduralkatheter bei größeren Bauch- oder Blutgefäßoperationen)
  • Patientengesteuerte Analgesieverfahren (sogenannte PCA-Pumpen) 

Intensivmedizin | Weaning

Interdisziplinäre Intensivstation

Unsere Intensivstation wird interdisziplinär, internistisch und anästhesiologisch betreut.

Nach großen Operationen oder bei vorbestehenden schweren Vorerkrankungen werden Patienten auf die interdisziplinäre Intensivstation verlegt.

Hier erfolgt die intensivmedizinische Therapie, Pflege und Überwachung schwerkranker Patienten durch ein fachübergreifendes Expertenteam von Anästhesisten, Operateuren und ggf. weiteren Fachärzten und überwiegend Fachpflegekräften. Zusätzlich steht ein Team von Physiotherapeuten bereit.

Unsere Möglichkeiten

Uns stehen vielfältige diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören u.a.:

Invasive und nicht-invasive Beatmung - Patienten, die wegen Ihrer Verletzung oder Erkrankung nicht eigenständig atmen können und über längere Zeit analogsediert werden müssen, werden über einen Beatmungsschlauch (invasiv) oder eine Maske (nicht invasiv) beatmet.

Tracheotomie - häufig wird eine maschinelle Beatmung über einen Beatmungsschlauch, der durch den Mund in die Luftröhre geht, begonnen. Sollte die Beatmung länger dauern, kann eine Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) durchgeführt werden. So kann ein etwas kürzerer und dickerer Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt werden. Dieser senkt die Atemarbeit und der Patient braucht nicht so tief sediert zu werden um den Beatmungsschlauch zu tolerieren. 

Elektrische Impedanztomographie - um ohne Röntgenstrahlung die gleichmäßige Belüftung der Lunge beurteilen zu können.

Bronchoskopie (diagnostisch/therapeutisch) - um die Atemwege zu inspizieren und um ggf. gezielt Sekret absaugen zu können, damit möglichst alle Lungenareale dem Sauerstoffaustausch zur Verfügung stehen.

Thoraxdrainage - bei gewissen Krankheitsbildern und Verletzungsmustern kann es vorkommen, dass Luft, Blut und/oder Flüssigkeit zwischen Lungenfell und Brustfell gelangt. Da dies z.T. erheblich die Atmung erschweren und auch die Kreislauffunktion beeinträchtigen kann, muss unter Umständen eine sogenannte Thoraxdrainage gelegt werden um die Luft, das Blut oder die Flüssigkeit abzuleiten. In speziellen Fragestellungen kann eine Thorakoskopie durchgeführt werden.

Invasive und nicht-invasive Überwachung der Vitalparameter - Intensivpatienten benötigen häufig eine engmaschige Überwachung der Kreislauffunktion um eine kreislaufunterstützende Therapie möglichst optimal zu betreiben.

Erweitertes hämodynamisches Monitoring (PICCO®) - in manchen Fällen ist es notwendig zusätzlich zur Blutdruckmessung weitere Informationen zu erlangen, z.B. über den Flüssigkeitsstatus.

Dialyse (kontinuierlich oder intermittierend) - um eine vorübergehende oder dauerhafte Nierenfunktionsstörung zu behandeln.

Individualisierte KG - ein Team von Physiotherapeuten begleitet Sie während das Aufenthalts und versucht die Mobilität zu erhalten.

 

 

Weaning

Was ist Weaning und wo fügt es sich in einen Behandlungsprozess ein?

Akutphase:

  • Schwere akute Erkrankung mit längerer Beatmung auf einer Intensivstation versorgt

Weaningphase:

  • Akuterkrankung meistens behandelt 
  • Intensivmedizinische Weiterbehandlung
  • Wiederherstellung der Muskelkraft zum selbstständigen Atmen
  • Entwöhnung von der Beatmung oder Einrichten einer dauerhaften Beatmung, auch zu Hause

Weiterführende Behandlung:

  • Weitere  Stabilisierung  der Körperfunktionen ohne Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Therapie
  • Ziel ein eingenständiges, selbstbestimmtes Leben wiederzuerlangen

 

Das Konzept

Bei einer schweren, akuten Erkrankung kann während einer intensivmedizinischen Behandlung auch eine längere Beatmung notwendig sein. In dieser Zeit benötigt der Körper viel Energie und baut hierfür auch Muskeln ab und lagert häufig erhebliche Mengen Wasser im Gewebe ein. Dies lässt sich häufig auch durch eine optimale intensivmedizinische Therapie nicht vermeiden, aber es verhindert auch eine erfolgreiche Entwöhnung von der Beatmung. So kommt es leider häufig vor, dass trotz einer erfolgreichen Behandlung oder Verbesserung der ursprünglichen Erkrankung, der Patient weiter vom Beatmungsgerät abhängig ist.

Für diese Patienten steht unsere "Weaningstation" zur Verfügung. Sie ist ausgestattet wie eine Intensivstation mit umfangreichen Möglichkeiten, diagnostisch und therapeutisch. Wo auf der Intensivstation die Behandlung der ursprünglichen Erkrankung im Vordergrund steht, rückt hier die Wiederherstellung der Körperfunktionen in den Vordergrund.

In einem gemeinsamen Team von ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Kollegen wird ein individuelles Konzept erstellt um eine Entwöhnung von der Beatmung zu erreichen. Die gemeinsamen täglichen Visiten überwachen den Behandlungsfortschritt und passen bei Bedarf die Therapie an.

Das Team von Therapeuten sorgt u.a. für den Muskelaufbau, damit der Patient wieder die Kraft zu Atmen hat und sich selbstständig zu bewegen. Es wird, sobald möglich, der häufig verlernte Schluckakt trainiert, damit eine eigenständige Nahrungsaufnahme wieder möglich ist.

Parallel dazu wird die notwendige intensivmedizinische Therapie weitergeführt.

Außerdem haben wir in unserer Klinik u.a. auch eine chirurgische und eine internistische Abteilung, sodass Patienten direkt und ohne erneute Verlegung in ein anderes Krankenhaus behandelt werden können, sollten neue Probleme auftreten.

 

Nach der Entwöhnung

Unser Sozialdienst wird ebenfalls frühzeitig involviert um eine weiterführende Behandlung nach erfolgreicher oder manchmal auch frustraner Entwöhnung zu planen.

 

Besuchszeiten und Kommunikation

Um den Patienten den Weg in die Normalität zu erleichtern, haben wir keine festen Besuchszeiten sondern versuchen nahezu jederzeit in Absprache einen Besuch zu ermöglichen. Sollten Sie eine längere Anreise haben, können wir ihnen gerne eine Liste von Übernachtungsmöglichkeiten an die Hand geben.

Um eine Vertraulichkeit zu bewahren werden wir mit Ihnen beim ersten persönlichen Gespräch ein Codewort vereinbaren. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir am Telefon erst dann Auskünfte geben können, wenn Sie uns dieses genannt haben. Damit wir unsere Zeit der Behandlung Ihres angehörigen widmen können, bitten wir Sie, innerhalb von der Familie oder engen Bekannten einen Ansprechpartner festzulegen, dem wir Auskünfte geben und der diese dann weitergibt, damit wir nicht einen großen Teil der Zeit mit Telefonaten beschäftigt sind.

 

Kontaktdaten "Weaningstation":

Telefon: 06851/59-1668

Fax: 06851/59-6171

E-Mail: weaning.wnd(at)marienhaus.de

 

Bitte nutzen Sie unser Weaninganmeldeformular:

Notfallmedizin | Schmerztherapie

Notarztwagensystem

Im Jahr 1972 richtete das damalige Kreiskrankenhaus Ottweiler als erstes Krankenhaus im Saarland unter der Leitung der Anästhesieabteilung ein Notarztwagensystem ein. Seitdem wird an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden täglich schwerkranken oder schwerverletzten Patienten eine qualifizierte ärztliche Versorgung gewährleistet. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der am Krankenhaus befindlichen Rettungswache.

Unsere Abteilung leitet die Notarztstandorte St. Wendel, Ottweiler und Wadern. Der Notarztwagen wird von den qualifizierten ärztlichen Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Abteilungen und auch von externen Kollegen besetzt.

 

Schmerztherapie

Die vierte Säule der Anästhesie ist die Schmerztherapie. Rund um die Uhr stehen unsere Ärztinnen und Ärzte für die Akut-Schmerzbekämpfung zur Verfügung. Frisch operierte Patienten können sich von unserem Akut-Schmerz-Dienst betreuen lassen, wenn die Standard - Schmerztherapie auf der Allgemeinstation nicht ausreichen sollte. Hierfür bieten wir folgende Verfahren an: 

Postoperative Schmerztherapie mittels Katheterverfahren. Hierfür werden z.B. bei Schulter- oder Knieoperationen Katheter in die Nähe von Nerven gelegt, um die schmerzende Region gezielt zu betäuben. Dabei wird versucht die Muskelkraft zu erhalten um eine schmerzarme Krankengymnastik zu ermöglichen

Bei größeren Bauch- oder Blutgefäßoperationen oder bei Rippenbrüchen legen wir Periduralkatheter um thorakalen und lumbalen Bereich, um so eine schmerzarme Mobilisation, Atmen und Abhusten zu ermöglichen.

Über patientengesteuerte Analgesieverfahren (sogenannte PC(E)A-Pumpen) kann der Patient den Schmerzmittelbedarf selbst steuern.

Wir betreuen unsere Patientinnen auch im Bereich der Geburtshilfe. Auf Wunsch legen wir der Kreisenden eine Periduralkatheter für ein schmerzarmes Geburtserlebnis und betreuen Sie während der Geburt per Kaiserschnitt.

Patient Blood Management (PBM)

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Hinweise, dass eine Blutarmut, mit einem erhöhten allgemeinen Erkrankungsrisiko und einer erhöhten Sterblichkeit einher geht. Auch gibt es immer mehr Hinweise, dass die Gabe von Fremdblutkonserven ebenfalls nicht nur Gutes bringt, sondern untern anderem das Risiko von Wundinfektionen nach Eingriffen, Wiederkehr von Tumoren, Lungenentzündungen etc. erhöhen kann.

Auch sind Blutkonserven in einer alternden Gesellschaft nicht unbegrenzt verfügbar.

Aus diesem Grund sind wir bemüht, eine vorbestehende Blutarmut frühzeitig zu erkennen, und soweit möglich, zu behandeln. Wir treffen Maßnahmen um den Blutverlust während des Krankenhausaufenthaltes durch Operationen und diagnostische Maßnahmen so weit wie möglich zu reduzieren und unterwerfen die Entscheidung Fremdblut zu geben strengen Kriterien.

Ziel ist es nicht Ihnen oder ihren Angehörigen eine Bluttransfusion vorzuenthalten, sondern Bluttransfusionen nur den Patienten zu geben, die wirklich davon profitieren.

Hierfür haben wir uns dem Patient Blood Management Netzwerk der Uniklinik Frankfurt angeschlossen, um auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu handeln.

Presseartikel, 06.2019: 'In das Förderprogramm der PBM Academy Stiftung aufgenommen'.

Team

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor im Kollegialsystem, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfallmedizin, ärztliches Qualitätsmanagement

Dr. med. Marco Werth

Ltd. Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin;

Dr. med. Carina Gordner

Oberärztin, Fachärztin für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Martin Gutjahr

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin;

Dr. med. Christiane Larouette-Will

Oberärztin, Fachärztin für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnung: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Christoph Manstein

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Ohrakupunktur, Notfallmedizin;

Alexander Pattar

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: Întensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Holger Zimmer

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Praktischer Arzt in der Allgemeinmedizin;

Zentrale Patientenaufnahme

Standort: Marienkrankenhaus St. Wendel

Akutgeriatrie / Frührehabilitation

Leitung

Dr. med. Rudolf Eckert

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Sekretariat

Karin Rixecker

Telefon:06851 59 - 2001
Telefax:06851 59 - 2200
E-Mail:geriatrie.​wnd@​marienhaus.​de

Musiktherapie

Unfallchirurgie und Orthopädie

Leitung

Dr. med. Jörg Fleischer

Chefarzt, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Facharzt für spezielle Unfallchirurgie, Weiterbildung für fachgebundene Röntgendiagnostik

Sekretariat

Marion Scheid-Herz

Telefon:06851 59-1363
Telefax:06851 59-1262
E-Mail:unfallchirurgie.​wnd@​marienhaus.​de

Dorothea Stroiazzo

Telefon:06851 59-1361
E-Mail:unfallchirurgie.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden

Unfallchirurgie und Orthpädie

Privatsprechstunde

Dienstag:      13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag:  13:30 - 15:30 Uhr

Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde

Montag und Donnerstag:              8:30 - 10:00 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag:   8:30 - 12:00 Uhr
sowie Montag und Freitag:         13:30 - 15:00 Uhr

Kassenärztliche Sprechstunden:

Montag und Donnerstag: 10:00 - 12:00 Uhr

Fuß-Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Knie-Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Hand- und Schulter-Sprechstunde

Nach Vereinbarung


Zertifizierungen

Sport- und Bewegungstherapie

Leitung

Dipl.-Sportlehrer Jochen Häckelmann

Dipl.-Sportlehrer Mike Adams

Röntgen

Leitung

Marianne Becker

Rettungswache des DRK

Radiologische Praxis Hanspeter Bund

Psychiatrie und Psychotherapie

Leitung

Priv. Doz. Dr. med. Dipl.-Psych. Dieter Caspari

Chefarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie

Sekretariat

Susanne Caspar

Telefon:06851 / 59 - 2501
Telefax:06851 / 59 - 2502
E-Mail:psychiatrie.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden

nach Vereinbarung

Psychiatrische Institutsambulanz
Montag und Mittwoch: 8:30 – 15:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 8:30 – 16:30 Uhr
Freitag: 8:30 – 12:15 Uhr

Tagesklinik
Tel.: 06851 / 59 – 2850

Institutsambulanz
Tel.: 06851 / 59 – 2512
Fax: 06851 / 59 – 2555

Physiotherapie

Leitung

Jutta Laule

Therapeutische Leitung

Telefon:06851 59-1695
E-Mail:jutta.​laule@​marienhaus.​de

Physikalische Therapie

Montag - Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag:                        8:00 bis 15:30 Uhr

Palliativmedizin

Leitung

Dr. med. Marianne Meier

Fachärztin für Innere Medizin

Sekretariat

Karin Rixecker

Telefon:06851 59 - 2001
Telefax:06851 59 - 2200
E-Mail:geriatrie.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden und Kontakt

nach Vereinbarung

Kontakt

Palliativarzt
(Beratung und Vereinbarung von Aufnahmeterminen)
Tel.: 06851 / 59 – 2100

E-Mail: palliativ.wnd(at)marienhaus.de

Stationszimmer Palliative Care Unit
Tel.: 06851 / 59 – 2101

Infomaterial für Patienten

Logopädie

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Leitung

Dr. med. Uwe Kröninger

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Allgemein- und spezielle Viszeralchirurgie

Sekretariat

Birgit Meyer

Telefon:06851 / 59 - 1261
Telefax:06851 / 59 - 1480
E-Mail:allgemeinchirurgie.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Montag, Mittwoch und Donnerstag: 13:00 - 15:00 Uhr

Dienstag und Freitag: 09:00 - 11:00 Uhr

Privatsprechstunde Chefarzt

Montag und Donnerstag

Proktologische Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Tumornachsorgesprechstunde

Nach Vereinbarung 

Diabetische Fußsprechstunde

Montag: 10:00 - 12:00 Uhr

Zertifizierungen

Labor

Leitung

Jutta Leinenbach-Kirsch

Innere Medizin

Leitung

Dr. med. Ernst-Willi Theobald

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin

Sekretariat

Manuela Thomas

Telefon:06851 59 - 1301
Telefax:06851 59 - 1302
E-Mail:innere.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden und Kontakt

nach Vereinbarung

Zertifizierungen

Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit

Leitung

Dr. med. Robert Liszka

Chefarzt, Ärztlicher Direktor im Kollegialsystem, Facharzt für Neurologie; Schwerpunkt: Geriatrie, Palliativmedizin, Notfallmedizin

Sekretariat

Wagner Claudia, Thul Birgit

Telefon:06851 59-1611
Telefax:06851 59-1612
E-Mail:neurologie.​wnd@​marienhaus.​de

Montag - Donnerstag: 07:30 - 16:00 Uhr

Freitag: 07:30 - 15:00 Uhr

 

Privatsprechstunde nach telefonischer Vereinbarung.

Zertifizierungen

Gynäkologie und Geburtshilfe

Leitung

Dr. med. Eberhard Müller

Chefarzt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sekretariat

Karina Bachmann

Telefon:06851 / 59 - 1211
Telefax:06851 / 59 – 1316
E-Mail:gynaekologie.​wnd@​marienhaus.​de

Sprechstunden und Kontakt

Dr. med. Eberhard Müller

Montag:   11:30 – 15:00 Uhr

Dienstag: 15:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch: 10:30 - 13:00 Uhr

Donnerstag nach Vereinbarung

Freitag:     10:00 - 13:00 Uhr

 

Stillambulanz und Babysprechstunde

täglich 07:00 - 14:30 Uhr

Infoabende für werdende Eltern

Termin-Auskunft: 06851 59 - 1288

Kontakt

Hebammengemeinschaft Zauberhaft

Kreißsaal (Terminauskunft Kreißsaalführung, Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitung, Säuglingspflegekurs, Babymassage und Nachsorge)
Tel.: 06851 / 59 – 1283

Kinderzimmer (Terminauskunft Babysprechstunde)
Tel.: 06851 / 59 – 1280

Stillhotline (24 Stunden) Tel.: 06851 / 59 – 1280

Zertifizierungen

Zentrum für Altersmedizin

Leitung

Dr. med. Rudolf Eckert

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Sekretariat

Karin Rixecker

Telefon:06851 59 - 2001
Telefax:06851 59 - 2200
E-Mail:geriatrie.​wnd@​marienhaus.​de

Infomaterial für Patienten

Ergotherapie

Endoskopie / ambulante Koloskopie

Leitung

Birgitt Wolter

Telefon:06851 59-1244

Ambulante Koloskopie:

Vorgespräche und Terminvergabe:

Montag - Donnerstag: 14:00 Uhr - 15:00 Uhr.

Ohne Voranmeldung.

Eine Überweisung zur Koloskopie vom Hausarzt ist erforderlich.

Sonstige ambulante endoskopische Eingriffe außerhalb der Privatambulanz sind leider nicht möglich. In Ausnahmefällen kann bei entsprechender medizinischer Indikation nach Rücksprache durch den Hausarzt eine Terminvergabe erfolgen.

Diabetes- und Ernährungsberatung

Anästhesie mit Weaning-Einheit und interdisziplinäre Intensivmedizin

Leitung

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor im Kollegialsystem, Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfallmedizin, ärztliches Qualitätsmanagement

Sekretariat

Ute Backes

Telefon:06851 59-1392
Telefax:06851 59-1414
E-Mail:anaesthesie.​wnd@​marienhaus.​de

Nicole Menge

Telefon:06851 59-1392
Telefax:06851 59-1414
E-Mail:nicole.​menge@​marienhaus.​de

Sprechstunden

nach Vereinbarung

Zentrale Patientenaufnahme

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet: www.mkh-wnd.de www.mkh-wnd.de

Diese Webseite verwendet Cookies.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren. Diese Cookies helfen uns dabei, Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten und unsere Webseite ständig zu verbessern. Mit dem Klick auf den Button “Akzeptieren” erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies oder für die Änderung Ihrer Einstellungen klicken Sie bitte auf “Details”.

Sie geben Ihre Einwilligung, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.