Immer Ärger mit der Galle

24.04.2018, 18:00 - 19:30

Dr. med. Uwe Kröninger, Chefarzt der Klinik Allgemein- und Viszeralchirurgie, referiert am 24. April über die therapeutischen und operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Gallensteinleiden.

Ursache einer Gallensteinerkrankung sind sogenannte Konkremente, also Steine die aus Cholesterin, Calcium oder Bilirubin bestehen. Das typische Beschwerdebild besteht in Koliken, das sind anfallsartige, wellenförmige Schmerzen im Oberbauch, die vielleicht auch in den Rücken oder die rechte Schulter ausstrahlen können. Befinden sich die Gallensteine im Hauptgallengang, kommt häufig eine Gelbfärbung (Ikterus) hinzu. Die Diagnostik besteht vor allem in der Untersuchung des Blutbildes mit erhöhten Leberwerten sowie in der Ultraschalluntersuchung (Sonographie), welche zuverlässig die Steine oder auch eine Wandverdickung der Gallenblase zeigt.

Bei immer wiederkehrenden Koliken bleibt nur die operative Entfernung der Gallenblase. Während man bis Ende der 80-iger Jahre die Operationen mittels Bauchschnitt durchführte, entscheidet man sich heute in den meisten Fällen für die Schlüssellochmethode (Laparoskopie). Dabei wird die Gallenblase über mehrere kleine Zugänge entfernt (minimalinvasive Technik). Vorteile dieser Methode sind ein geringerer Blutverlust und weniger Schmerzen sowie ein kürzerer Krankhausaufenthalt und eine schnellere Regeneration nach der Operation.

Nach dem Vortrag beantwortet Dr. Kröninger gerne Fragen der Zuhörer. Der kostenlose Vortrag beginnt um 18 Uhr, Raum Mutter Rosa, Gebäude Zentrum für Altersmedizin/Akutgeriatrie am Marienkrankenhaus St. Wendel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Marienkrankenhaus St. Wendel

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