Chefarzt informiert über die Parkinsonerkrankung und ihre Behandlung

27.03.2019, 18:00 - Ende offen

Der Vortrag am Mittwoch, 27.03.2019 findet um 18.00 Uhr im Raum Mutter Rosa, im Zentrum für Altersmedizin (ehemals Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation) des Marienkrankenhauses St. Wendel statt.

St. Wendel. Obwohl der Londoner Arzt James Parkinson Anfang des 19. Jahrhunderts die Symptome der Parkinsonschen Krankheit als erster beschrieb, ist zu vermuten, dass die Erkrankung schon im 3. Jahrhundert vor Christus bekannt war. Unter den vielen Namen, die für das Krankheitsbild kursieren, wird wohl die Bezeichnung „Schüttellähmung“ in unserem Sprachgebrauch am häufigsten verwendet. Drei typische Symptome kennzeichnen die Parkinson-Krankheit, nämlich das Zittern (Tremor), die Bewegungsarmut (Akinese) und die Muskelstarre bzw. -steifigkeit (Rigor).

Heute haben wir es vorwiegend mit Parkinsonerkrankungen zu tun, die sich ohne Vorerkrankung entwickeln (idiopathisch). Dabei verlieren die Zellen einer bestimmten Hirnregion peux à peux ihre Fähigkeit, eine Überträgersubstanz (Neurotransmitter), das sogenannte Dopamin zu produzieren, welches für die Impulsübertragung von einer Nervenzelle zur anderen verantwortlich ist. Mitte des 19. Jahrhunderts gelang es, die erste medikamentöse Therapie aus der Tollkirsche Atropa belladonna zu entwickeln, die lange Zeit als einzige Therapie zur Verfügung stand. Heute stehen unterschiedliche, standardisierte Präparate zur Verfügung, die für spezielle Symptome eingesetzt werden.

Dr. Robert Liszka, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Marienkrankenhaus St. Wendel ist Spezialist in der Behandlung von Parkinsonerkrankungen. Er wird den Zuhörern am 27. März viel zu den Symptomen, den diagnostischen und den therapeutischen Möglichkeiten der Parkinsonerkrankung erläutern.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Marienkrankenhaus St. Wendel

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66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
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Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

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