Blut, jeder Tropfen zählt - oder: Warum weniger mehr ist

16.04.2019, 18:00 - Ende offen

St. Wendel. Bei medizinischen Notfällen können Bluttransfusionen Leben retten. Was ist aber mit den Menschen, die vor einem geplanten operativen Eingriff stehen? Wie alles im Leben bergen Fremdblutgaben auch Risiken. Angefangen von der bekannten, äußerst seltenen Gefahr einer Infektionsübertragung zeigt sich, dass eine Fremdblutgabe auch das Risiko von Wundinfektionen, und Lungenentzündungen erhöht, sowie den Verlauf einer Tumorerkrankung beeinflussen kann. Zudem sind Fremdblutkonserven nicht unbegrenzt verfügbar, da es immer mehr Patienten gibt und immer weniger Spender.

Daher sollte eine Fremdblutgabe nur gezielt bei den Patienten eingesetzt werden, die sie wirklich brauchen, um auch Gutes zu bewirken. Der Vortrag wird die aktuellen Möglichkeiten zur Vermeidung von Fremdblutgaben vorstellen und aufzeigen, was im Marienkrankenhaus getan wird, damit möglichst wenig Bluttransfusionen durchgeführt werden müssen. Und Patienten, die operiert werden, dennoch bestens vorbereitet und versorgt sind.

Der kostenlose Vortrag von Dr. Martin Gutjahr beginnt um 18.00 Uhr und findet im Raum Mutter Rosa, EG des Zentrums für Altersmedizin (ehemals Fachklinik für Geriatrische Reha) des Marienkrankenhauses St. Wendel statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
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Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

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