Mehr P.A.R.T.Y. – weniger Unfälle

Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie im Marienkrankenhaus beteiligt sich am weltweit erfolgreichen Programm zur Unfallprävention bei Jugendlichen

Bei ihrem Besuch lernen die Jugendlichen die standardisierten Abläufe im Schockraum bei der Versorgung von Schwerverletzten des zertifizierten lokalen Traumazentrums kennen

20.12.2016

St. Wendel. P.A.R.T.Y. ist eines der weltweit erfolgreichsten und spannendsten Präventionsprogramme für Schulklassen und Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren. Seit 2011 ist es in Deutschland etabliert. Ab Januar 2017 beteiligt sich auch die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie des Marienkrankenhauses daran und wird das P.A.R.T.Y. - Programm regelmäßig durchführen.
P.A.R.T.Y. ist eine Abkürzung (Akronym) für „Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth“. Frei übersetzt geht es um die Prävention von durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursachte Verletzungen („Traumen“) bei Jugendlichen
„Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im ländlichen Raum, versorgen wir fast wöchentlich Verkehrsunfälle mit Beteiligung Jugendlicher“, erklärt der Leitende Oberarzt Harald Rupp, der das Projekt im Marienkrankenhaus durchführt. „Autorennen, alkoholisiertes Fahren, Übermut und Fehleinschätzungen der eigenen Fähigkeiten sorgen für Unfälle im Straßenverkehr mit Jugendlichen. Die lebenslangen Folgen, sowohl körperliche als auch seelische, werden vorher nicht bedacht. Risiken werden eingegangen ohne nachzudenken. Hier setzt P.A.R.T.Y. ein: Es will Jugendliche und Schüler anregen, über die Auswirkungen ihres Handelns nachzudenken und soll dazu führen dass sie im entsprechenden Moment eine „clevere“ Entscheidung treffen“.
Kern des Programms ist der „P.A.R.T.Y.-Tag“, bei dem Schulklassen mehrere Stunden in einer Unfallklinik verbringen, um dort die verschiedenen Stationen eines (Schwer-)Verletzten zu erleben. Dabei werden sie von Profis (Unfallchirurgen, Pflegepersonal, Polizisten, Rettungsdienstpersonal, Physiotherapeuten,…) begleitet und informiert. Vorträge und Filmbeiträge ergänzen das Erlebte. In Deutschland wird das Programm im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) von der AUC – Akademie der Unfallchirurgie in Zusammenarbeit mit führenden Unfallkliniken durchgeführt. Als lokales Traumazentrum und VAV Haus der Berufsgenossenschaften ist die Abteilung für diese Unfälle spezialisiert. Der Schockraum ist zertifiziert und folgt standardisierten Abläufen.


Für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an:

Marienkrankenhaus St. Wendel                                
Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie
Ltd. OA Harald Rupp
Telefon: 06851 59-1363
unfallchirurgie.wnd(at)marienhaus.de

Marienkrankenhaus St. Wendel

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66606 St. Wendel
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Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel

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