Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen

(v. l.): Stefan Kolling, Staatssekretär im Saarländischen Gesundheitsministerium, Peter Förster, Landesvorsitzender VKD Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland, Thomas Gärtner, stv. Vorsitzender VKD Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland und Kaufmännischer Direktor der Marienhaus Kliniken im Verbund Saar-Ost, Andreas Veit, Bürgermeister der Gemeinde Nohfelden

18.10.2017

Herbsttagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V., Landesgruppe Rheinlandpfalz/Saarland setzte sich mit Zukunftskonzepten auseinander

St. Wendel. Die diesjährige Herbsttagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V. (VKD), Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland Ende Oktober fand erstmals im Landkreis St. Wendel statt. Grund der regelmäßigen Treffen von Krankenhausdirektoren und ihren Stellvertretern ist der Austausch über aktuelle Themen und Probleme im Gesundheitswesen und deren Auswirkungen auf die regionale und bundesweite Krankenhauslandschaft mit dem Ziel der Erarbeitung von trägerübergreifenden Lösungsansätzen. Während der zweitägigen Veranstaltung am Bostalsee beschäftigten sich hochkarätige Fachvorträge mit den Schwerpunktthemen „Vernetzung zwischen den ambulanten und den stationären Bereichen“ sowie mit „Zukunftskonzeptionen im Hinblick auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen“. Rund 90 Führungskräfte der saarländischen und rheinland-pfälzischen Krankenhäuser diskutierten im Anschluss über die Chancen und Risiken.

Dass die Digitalisierung nicht vor dem Gesundheitswesen haltmacht, ist eine Binsenweisheit. Die elektronischen Gesundheitskarten und -akten stehen für den Beginn einer Entwicklung, deren gesamten Auswirkungen heute noch nicht absehbar sind. Erste Zeichen des Wandels sind auch andernorts schon spürbar. So verlangen beispielsweise der umfangreiche Austausch von Patientendaten und ein verändertes Patientenverhalten von den Ärzten in Praxen und Kliniken mehr und mehr technisches und rechtliches Wissen. Datenaustausch und Datenschutz müssen bewältigt und sichergestellt werden. Auch die Kommunikation zwischen Arzt und Patient befindet sich in einem Veränderungsprozess. Die Herausforderungen sind vielfältig und vielschichtig; ihnen gilt es sich zu stellen. Wie das geschehen kann, wurde aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Auch die aktuelle öffentliche Diskussion hinsichtlich der Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region sowie die gegenwärtigen Bestrebungen der Gewerkschaft Ver.di, die Personalausstattung der Krankenhäuser durch Definition von Personalobergrenzen zu verbessern, waren wichtige Themen des Treffens und verdeutlichten nochmals die Signifikanz der Gesundheitsversorgung in der öffentlichen Debatte.

Neben dem Bürgermeister der Gemeinde Nohfelden, Andreas Veit, besuchte der Staatssekretär des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Stephan Kolling die Tagung. Insbesondere die Weiterentwicklung der saarländischen Krankenhauslandschaft (Krankenhausplanung) sowie die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen waren Schwerpunkte seines Grußwortes.

Marienkrankenhaus St. Wendel

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