Wenn Menschen zu Menschen gehen

Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Landrat Udo Recktenwald übermitteln beim Besuch im Marienkrankenhaus den Akteuren des Projektes „Paten mit Herz“ ihre große Wertschätzung; im Gepäck haben sie einen Zustellungsbescheid in Höhe von 189.000 €

v. l.: Landrat Udo Recktenwald, Projektkoordinatorin Monika Krächan, Krankenhausoberin Hildegard Marx, Gesundheitsministerin Monika Bachmann

12.01.2018

St. Wendel. „Sie alle leisten hier Großartiges!“, so brachte es Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei ihrem Besuch im Marienkrankenhaus auf den Punkt. Gemeint sind die Organisatoren und Koordinatoren, die Unterstützer und Förderer und nicht zuletzt die Ehrenamtlichen Frauen und Männer, die sich dem Projekt „Paten mit Herz“ verschrieben haben. „Ihnen gilt mein persönlicher Dank – gewissermaßen stellvertretend für die, die Ihre Unterstützung brauchen und erhalten“. Anlass der Visite der Ministerin war der dritte Abschluss einer Schulungsreihe für zukünftige Paten. In deren Anwesenheit nutzte sie auch die Gelegenheit, sich nicht nur bei den Verantwortlichen über das Projekt und seine zukünftige Entwicklung zu informieren, sondern ließ sich auch von den schon im Ehrenamt Tätigen und deren „Patenkindern“ über ihre Erfahrungen berichten.
 „Paten mit Herz“ ist eines von vier Startprojekten innerhalb des Bundesprojektes „Landaufschwung“, das im Gesamtkontext der Regionalentwicklung des Landkreises eingebunden ist, erläuterte Landrat Udo Recktenwald den Anwesenden die Strukturen des für das Projekt gegründeten Netzwerkes. Das Ziel aller Beteiligten sei dabei, mitzuhelfen, dass ältere, alleinlebende Menschen möglichst lange in ihrem zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. „Der Bedarf ist da und die Bereitschaft zu helfen ist ebenfalls da“, meinte der Landrat, denn die Zahlen sprechen für sich: So begleiten bereits nach gut einem Jahr (die Patenbegleitung begann im Dezember 2016) 22 aktive Patinnen und Paten insgesamt 28 Seniorinnen und Senioren. Ein schöner Erfolg! Und damit dieser Erfolg weitergeführt werden kann, überreichte Udo Recktenwald einen sogenannten Zustellungsbescheid des Bundesministeriums über 189.000 Euro Fördergeld. Die Finanzierung wird ergänzt von den Eigenmitteln, die das Krankenhaus erbringt. Diese berechnen sich aus Personal- und Sachkosten und machen nochmal einen Betrag von ca. 90.000 Euro aus.
Die Freude der Krankenhausoberin Hildegard Marx, die den Scheck entgegennahm, war groß. Bedeutet dies doch, dass die Zukunft von „Paten mit Herz“ für die nächsten beiden Jahre gesichert ist. Mit der Projektleitung betraut, engagiere sich das Marienkrankenhaus im Rahmen seiner Möglichkeiten „und darüber hinaus!“, so die Oberin. Gleichwohl sei „Paten mit Herz“ nur deshalb ein Erfolgsmodell, weil die Zusammenarbeit aller Netzwerkpartner so gut funktioniere. Das betonte sie ausdrücklich. Und mit den Worten „Dies alles kann nur geschehen, wenn Menschen zu Menschen gehen“, bedankte sie sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen, die mit Engagement, Empathie und Verantwortungsgefühl so viel Gutes tun. (aoe)

 

 

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