Mutter Rosa Flesch – die gute Hirtin

Gedenk-Gottesdienst anlässlich der Seligsprechung der Ordensgründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen vor 10 Jahren

Mit ihrem bedingungslosen Einsatz für die Kranken und Schwachen – so betonte Pfarrer Klaus Leist in seiner Predigt – ist Mutter Rosa Flesch gerade auch heute ein großes Vorbild für uns. (Foto: Astrid Oertel)

07.06.2018

St. Wendel. Die Kirche St. Remigius in Bliesen war bis auf wenige Plätze am Abend des 28. April 2018 besetzt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marienkrankenhauses waren gekommen, um eine tatkräftige und glaubensstarke Frau zu würdigen, ohne die es die die Marienhaus Unternehmensgruppe nicht gäbe. Sie gedachten einer Frau, die uns gerade in der heutigen Zeit in unserem eigenen, privaten Leben und unserem Arbeitsumfeld, Vorbild und Richtschnur sein kann. Denn schon früh erkannte Margaretha Flesch, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, dass effektive Hilfe nur im Miteinander möglich ist – ein Thema, das nicht nur in unserem Krankenhausbetrieb trotz schwieriger Rahmenbedingungen täglich gelebt wird, und uns auch an vielen Stellen in unserer Gesellschaft immer wieder begegnet.
In einem anschaulichen Dialog ließen Kranhausoberin Hildegard Marx und Pastoralreferentin Maria Lauer-Ruhl das Leben von Mutter Rosa Flesch noch einmal Revue passieren – ein Leben, das von Armut und Entbehrung in der Jugend, von Mut, Klugheit, Ausdauer und Erfolg als Unternehmerin, aber auch von Missgunst und Demütigung im Alter geprägt war. Erst spät erfuhr die Ordensfrau, die sich wie eine gute Hirtin um die ihr anvertrauten Menschen gekümmert hat, die Anerkennung und Wertschätzung, die ihr gebührte. Mit ihrem bedingungslosen Einsatz für Kranke und Alte, mit ihrer Sorge um Kinder und Jugendliche, denen sie eine Perspektive für ihr Leben aufzeigen wollte – so betonte Pfarrer Klaus Leist in seiner Predigt – ist sie gerade auch heute ein großes Vorbild für uns.
Der Taizé-Projektchor unter der Leitung von Hermann Lissmann umrahmte den Gedenk-Gottesdienst mit wunderbaren Liedern, die zu Herzen gingen, und gab der Feierstunde einen besonderen Akzent. Einen schönen Abschluss fand die Veranstaltung beim anschließenden Zusammensein der Gottesdienstteilnehmer bei Getränken und Knabbereien. (aoe)

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