Gemeinsam auf dem Weg

Zweitägige Pilgerwanderung auf dem saarländischen Jakobsweg brachte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikverbundes Saar-Ost enger zusammen

Der Jakobsweg führte die Pilger vom Remigiusberg bei Kusel durch den Kreis Kusel und den Landkreis St. Wendel wieder nach St. Wendel zurück.

15.06.2018

St. Wendel. Sie waren gut gerüstet. Die Klinikkittel waren gegen Sport- und Wanderkleidung sowie festes Schuhwerk getauscht worden. Die Rucksäcke waren nicht nur mit Proviant reichlich gefüllt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweitägigen Pilgerwanderung hatten auch jede Menge Neugier und gute Laune im Gepäck. Am 23. und 24. Mai machten sich jeweils eine Gruppe von etwa 40 Menschen aus den Marienhauskliniken in St. Wendel, Ottweiler und Kohlhof gemeinsamen auf den saarländischen Jakobsweg. Anlass war die Seligsprechung der Ordensgründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Mutter Rosa Flesch, vor 10 Jahren. Der Weg führte die Pilger vom Remigiusberg bei Kusel durch den Landkreis St. Wendel und den Kreis Kusel wieder nach St. Wendel zurück. Begleitet wurden sie von den Seelsorgerinnen und Seelsorgern und den Krankenhausoberinnen der Einrichtungen, sowie zwei externen Wanderführern. Jeder Teilnehmer erhielt ein für die Wanderung liebevoll zusammengestelltes Pilgerbuch mit Gebetstexten und Liedern – und viel Platz für die zu erwandernden Pilgerstempel.
„Gemeinsam auf dem Weg“ war das leitende Thema der beiden Tage, das an besonderen Plätzen (Kirchen, Brücken, freie Landschaft, Wald) den Bedeutungen der Begriffe „Aufbruch mit Freuden“, „Vertrauen“, „Ausdauer“, „Weitherzigkeit“, „Orientierung“, „Enttäuschung“, „Dankbarkeit“ und „Ankunft“ nachging. Sowohl der Pilgerweg an sich als auch das berufliche und private Leben konnten dabei reflektiert werden. Dazwischen lagen Wegstrecken, die teils beschwerlich, teils leichten Fußes durch die herrliche Mittelgebirgslandschaft um St. Wendel führten. „Gemeinsam auf dem Weg sein, hat uns nicht nur eine Auszeit, sondern auch die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und des persönlichen Miteinanders fernab des beruflichen Alltags beschert. Das haben wir nicht nur genossen, das wissen wir zu schätzen“, brachte es ein Teilnehmer beim abschließenden gemeinsamen Abendessen auf den Punkt. (aoe)

 

 

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