Dr. Robert Liszka ist seit 1. Januar Chefarzt der neuen Hauptfachabteilung für Neurologie im Marienkrankenhaus

"Neurologie war schon früh mein Ding"

Dr. Robert Liszka. Foto: red

03.01.2019

St. Wendel. Er ist weit herumgekommen in der Welt. In Algerien als Kind ungarischer Eltern geboren, ist er im Saarland groß geworden, hat in den USA Biologie, in Budapest und Köln Medizin studiert und sein Praktisches Jahr in England absolviert. Mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt er in Saarbrücken und will nun beruflich in St. Wendel heimisch werden: Dr. Robert Liszka ist seit Jahresbeginn Chefarzt der neuen Hauptfachabteilung für Neurologie im Marienkrankenhaus St. Wendel. Vor der Pionierarbeit, die der Aufbau einer komplett neuen Abteilung in einem Krankenhaus bedeutet, hat er keine Angst; denn die hat er nach eigenen Worten an anderem Ort (nämlich im Caritas-Krankenhaus in Lebach) bereits einmal geleistet. – Dr. Robert Liszka wechselt vom Westpfalz-Klinikum nach St. Wendel. In Kaiserslautern war er in der Neurologischen Klinik zuletzt Leitender Oberarzt der Sektion Neurogeriatrie.

Nach dem Zivildienst (übrigens in einer geriatrischen Klinik) ging Robert Liszka in die USA, studierte dort Biologie, wechselte dann allerdings an die Semmelweis Universität Budapest, um dort und anschließend in Köln Medizin zu studieren. Schon im Praktischen Jahr, das er komplett in England absolvierte, lernte er die Neurologie – sie beschäftigt sich mit der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen des Nervensystems – kennen und schätzen. „Neurologie war schon früh mein Ding", erinnert er sich. Über die Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Klinikum Darmstadt und die Psychiatrische Klinik im Klinikum Frankfurt-Höchst (zur Ausbildung zum Facharzt für Neurologie gehört als Station auch die Psychiatrie) kam Liszka ans Klinikum in Hanau. Seine erste Stelle als Oberarzt hatte er dann im Caritas-Krankenhaus in Lebach. Dort baute er in der Inneren Abteilung den Bereich der Neurologie auf. Das war in den Jahren 2009 bis 2011.

In dieser Zeit lernte er nicht nur die ctt, sondern auch die Marienhaus Unternehmensgruppe kennen. Als Konsiliararzt war er häufiger in Wadern und Hermeskeil tätig. Und hat, und dieser Eindruck hat sich in den Gesprächen jetzt weiter verfestigt, festgestellt, dass der Träger die Zukunft fest im Blick hat und neue Wege geht – beispielsweise auch, indem er seine Krankenhäuser (wie in St. Wendel, Ottweiler und Neunkirchen Kohlhof) zu Verbünden zusammenschließt.

Im Westpfalz Klinikum in Kaiserslautern hat er die Geriatrie und das alters-traumatologische Zentrum aufgebaut. Robert Liszka, der mit einem Thema aus der Schlafmedizin promoviert wurde, ist ein ausgewiesener Experte in der Behandlung von Patienten, die an der Parkinson‘schen Krankheit leiden. Der 45-Jährige ist nicht nur Facharzt für Neurologie, sondern besitzt auch die Schwerpunktbezeichnung Geriatrie und die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Wobei allein das ihn für St. Wendel in gewisser Weise prädestiniert; denn beide Abteilungen gibt es im Marienkrankenhaus bereits. Liszka sagt daher und versteht dies als Angebot an seine ärztlichen Kollegen: „Zum Wohle unserer Patienten müssen wir über die Abteilungsgrenzen hinweg mehr miteinander arbeiten".

 

 

 

 

 

 

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet: www.mkh-wnd.de www.mkh-wnd.de

Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

Am Hirschberg 1b
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 59 - 2200
Internet: www.mkh-wnd.de www.mkh-wnd.de