Er ist „der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort“

Dr. Robert Liszka als Chefarzt der Neurologie feierlich in sein Amt eingeführt

Dr. Robert Liszka (2. von rechts) ist Chefarzt der neuen Hauptfachabteilung für Neurologie im Marienkrankenhaus. Mitte Juni hießen ihn Geschäftsführung und Direktorium in einer Feierstunde herzlich willkommen. Foto: hf

27.06.2019

St. Wendel. Der Start ist gelungen. Auch wenn sich die Hauptfachabteilung für Neurologie im Marienkrankenhaus noch im Aufbau befindet, so haben Chefarzt Dr. Robert Liszka und sein Team in den ersten Monaten „schon viel erreicht“, wie Krankenhausoberin Hildegard Marx in ihrer Begrüßung betonte. Das unterstrich in der Feierstunde Mitte Juni auch Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Reimund. Er sei „froh, dass wir Sie haben gewinnen können, hier in St. Wendel eine neue Hauptfachabteilung für Neurologie aufzubauen“. Für diese Aufgabe sei Liszka einfach „der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort“.

In Algerien als Kind ungarischer Eltern geboren, wuchs Robert Liszka im Saarland auf, studierte nach dem Zivildienst in den USA Biologie, dann in Budapest und Köln Medizin. Sein Praktisches Jahr absolvierte er in England und lernte bereits dort die Neurologie kennen und schätzen. Über Darmstadt, Frankfurt-Höchst und Hanau kam er in das Caritas-Krankenhaus in Lebach. Dort baute er in der Inneren Abteilung den Bereich der Neurologie auf. Und wer einmal erfolgreich Pionierarbeit geleistet habe, so Reimund, dem sei sicherlich nicht bange, dies in St. Wendel ein zweites Mal zu tun.

Von Lebach ging Robert Liszka an das Westpfalz Klinikum in Kaiserslautern, um dort die Geriatrie und das alterstraumatologische Zentrum aufzubauen. Dort war er bis zu seinem Wechsel nach St. Wendel Leitender Oberarzt der Sektion Neurogeriatrie in der Neurologischen Klinik.

Robert Liszka ist ein ausgewiesener Experte in der Behandlung von Patienten, die an der Parkinson’schen Krankheit leiden. Dank seiner Expertise ist die Neurologie in St. Wendel bereits in das deutschlandweite Kompetenznetz Parkinson aufgenommen worden. – Im südwestdeutschen Raum gibt es nur drei Zentren, die auf die Behandlung von Patienten mit Parkinson in fortgeschrittenem Stadium spezialisiert sind. Eines davon ist im Marienkrankenhaus.

Dr. Robert Liszka ist nicht nur Facharzt für Neurologie, sondern besitzt auch die Schwerpunktbezeichnung Geriatrie und die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Was ihn in gewisser Weise für St. Wendel prädestiniert, wie Dr. Reimund meinte; denn beide Abteilungen gibt es im Marienkrankenhaus bereits. Weil er Dr. Liszka als offenen und kommunikativen Menschen erlebt habe, so Reimund weiter, sei er zuversichtlich, dass eine Zusammenarbeit über alle Abteilungsgrenzen hinweg selbstverständlich werde – „zum Wohle unserer Patienten und der Entwicklung unseres Krankenhauses“. (hf)

 

 

 

 

 

 

 

 

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