Zukünftig wird es einmal jährlich ein „Forum Neurologie“ geben

Dr. Robert Liszka, Mitte, mit den Referenten des 2. Neurologie Forums Dr. Sven Thonke, links, und Dr. Sebastian von Stuckrad-Barre (Foto: aoe)

18.05.2020

Initiator Dr. Robert Liszka, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Marienkrankenhaus St. Wendel freut sich über die positive Resonanz der wissenschaftlichen Vortragsreihe

 

St. Wendel. „Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Kolleginnen und Kollegen an diesem Symposium teilgenommen haben“, äußerte sich Dr. Robert Liszka, der die Veranstaltung vorbereitet hatte, zufrieden. „Zeigt es doch, dass der Wunsch nach Information und das Interesse zum Austausch groß ist.“ Fast 50 Ärztinnen und Ärzte kamen zu dem Treffen Anfang März in die Benediktiner-Abtei Tholey (es war noch vor dem allgemeinen Lockdown), um gemeinsam neueste Erkenntnisse und Behandlungsstrategien in der Neurologie zu diskutieren.

 

Das Programm war anspruchsvoll, die Referenten in den Fachkreisen überregional bekannt. Inhaltlich beschäftigte sich das Symposium mit zwei der am häufigsten vorkommenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems – der Parkinsonkrankheit und der Epilepsie. Beide Krankheitsbilder stellen Betroffene wie Ärzte gleichermaßen vor große Herausforderungen. Nach der Begrüßung durch Chefarzt Dr. Liszka spannte dieser thematisch einen Bogen mit einem Überblick der diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung des Parkinsonsyndroms und (Erst-) Behandlung in den Hausarztpraxen zur Schnittstelle „klinische Diagnostik und Therapie“.

Hier setzte der Vortrag von Dr. Sven Thonke, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Hanau an, der sich mit dem sogenannten idiopathischen Parkinsonsyndrom beschäftigte. Dr. Thonke hob hervor, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose dieser Erkrankung ist und gab neueste Hinweise und Entscheidungshilfen für eine verträgliche und gut wirksame Behandlung. Denn bei einer entsprechenden, frühzeitigen Therapie steigt die Lebensqualität der Patienten und kann in der Regel über viele Jahre aufrechterhalten werden. – unabhängig vom Alter des Patienten.

Als Spezialist in der Behandlung von an Epilepsie Erkrankten stellte Dr. Sebastian von Stuckrad-Barre, der in Ingelheim eine Neurologische Gemeinschaftspraxis betreibt, ebenfalls die altersgerechte medikamentöse Behandlung von Epilepsiepatienten in den Mittelpunkt seines Vortrages. Anhand von sieben Fallbeispielen zeigte er auf, wie wichtig es auch bei dieser neurologischen Erkrankung ist, eine dem Alter des Patienten entsprechende Therapie einzusetzen. Die Frage nach der Wirkungsweise der verabreichten Medikamente auf die sie verarbeitenden Organe ist hier von zentraler Bedeutung. Denn Ziel der Behandlung sollte nicht nur eine möglichst anfallsfreie Lebensphase sein, sondern auch die Chance angestrebt werden, mit Epilepsie alt werden zu können.

 

Mit dem Neurologie Forum wurde eine Veranstaltungsreihe etabliert, die von der Ärztekammer des Saarlandes zertifiziert wurde und nun im jährlichen Rhythmus stattfinden soll.  (aoe)

 

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
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