Historie

Unsere Ursprünge: Die Franziskanerinnen von Waldbreitbach

Durch unseren Träger, der Marienhaus Unternehmensgruppe in Waldbreitbach, untersteht unsere Einrichtung bis heute der Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Deren Gründerin, die aus mittellosen Verhältnissen stammende Mutter Rosa (1826 bis 1906), hat ihr Lebenswerk dem Glauben und der Betreuung von Armen, Kranken und Waisen gewidmet.

 

Das Marienkrankenhaus im Wandel der Zeit

 2010

Die Umbauarbeiten für eine Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) beginnen am 27.09.2010. Die ZPA wird in den jetzigen Wartebereich der chirurgischen Anmeldung integriert. Für die Übergangszeit (vermutlich bis Ende des Jahres) werden die Büros in den Flur der Endoskopie verlagert. Die Maßnahme hat das Ziel, unseren Patienten die Wartezeiten zu verkürzen, Patientenströme zu optimieren und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Am 10.09. erfolgt durch den Bauträger, die RDS GmbH, der 1. Spatenstich für den Erweiterungsbau der neuen Rettungswache St. Wendel. Bereits seit 1988 ist der Rettungsdienst im Gebäudetrakt des Krankenhauses integriert. Mittlerweile haben sich Fahrzeuge und Einsätze um ein vielfaches erhöht, so dass ein morderner, leistungsfähiger und wirtschaftlicher Rettungsdienst geschaffen werden muss. Ein zum Teil zweistöckiger Neubau mit Garagentrakt wird auf dem Gelände hinter dem Marienkrankenhaus bis voraussichtlich Ende 2011 entstehen.

Das Marienkrankenhaus veranstaltet am 31.08. den 1. Gesundheitstag für seine Mitarbeiter. Der Träger sieht sich hier in der Verantwortung und hat für dieses Jahr 4 Pilot-Krankenhäuser aufgerufen mit dem Thema "Haut" zu beginnen. Der Steuerkreis für Gesundheitsfürsorge hat unter dem Motto "Ich fühl mich wohl in meiner Haut" viele Partner und Akteure organisiert, die an diesem Tag den Mitarbeitern Rede und Antwort standen.

Zu Ehren der Ordensgründerin Mutter Rosa feiert das Krankenhaus am 19. Juni sein 1. Patronatsfest.

An 07.02. erfolgt die offizielle Verabschiedung der Ordensschwestern in Marpingen. Eine Gedenktafel der Pfarrei erinnert an die segensreiche Tätigkeit der Schwestern seit 80 Jahren.

Frau Hildegard Marx tritt am 01.01. als erste weltliche Krankenhausoberin im Marienkrankenhaus die Nachfolge von Sr. M. Elia Glock an. Nachdem sie zuvor eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, ist Fr. Marx zu dieser Aufgabe durch die Generaloberin, Sr. M. Basina Kloos, berufen worden.

2009

Am 28.11. eröffnet die Bereitschaftsdienstpraxis ihre Pforten. Die Ärzte-Bereitschaft-Saar ist ein Patientenservice der niedergelassenen Ärzte und der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland in Zusammenarbeit mit dem Marienkrankenhaus St. Wendel.

Aufgrund des notwendigen Umbaus für die Bereitschaftsdienstpraxis muss der zentrale ärztliche Schreibdienst in die Räume der ehem. Krankenpflegeschule  umziehen. Dies geschieht am 21. Oktober.

Nach 2 Tagen der Prüfung (vom 17.-18.09.) kann sich unser Brustzentrum erneut für die nächsten 4 Jahre zertifizieren. Erstzertifizierung war im Jahr 2006.

Die Einkaufsabteilung wird aufgelöst. 4 Mitarbeiter haben am 17. Juli ihren letzten Arbeitstag in St. Wendel und wechseln zum Logistikzentrum nach Neunkirchen. Erste Bestellungen erfolgen über das neue EDV-System am 20. Juli.

Unsere Verbundkrankenpflegeschule in Lebach feiert am 20.06. einen "Tag der offenen Tür".

Der 19. Juni wird Gedenktag unserer Ordensgründerin, Mutter-Rosa-Flesch. An diesem Tag erhält jede/r Mitarbeiter/-in im Marienkrankenhaus eine Rose als Erinnerung.

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik feiert am 16. Mai ihr 10-jähriges Bestehen.

Vom 30.03.-02.04. wird das Krankenhaus auf "Herz und Nieren" überprüft und erhält die Re-Zertifizierung nach proCum Cert und KTQ sowie die erstmalige Zertifizierung nach MAAS-bgw.

Die Generaloberin, Sr. M. Basina Kloos, wird am 29.03. mit dem Peter-Wust-Preis in Saarbrücken ausgezeichnet. Der Preis wird zum 26. Mal an eine Persönlichkeit verliehen, die zur "Erhellung des menschlichen Daseins aus christlichem Glauben" beiträgt.

Die neuen Räumlichkeiten der Radiologischen Praxis (CT und MRT) von  Hanspeter Bund werden am 14.02. eingeweiht.

Laut Krankenhausplanung für 2006-2010 verändert sich die Anzahl der stationären Betten zum 01.01. auf insgesamt 241.

2008

Mitarbeiter/-innen des Krankenhauses und der Rehaklinik beteiligen sich an der Großdemonstration in Berlin am 25.09.. Ein Sonderzug bringt alle saarländischen Beteiligten um 2 Uhr morgens von Homburg nach Berlin.

20 Jahre Marienkrankenhaus "Am Hirschberg" und 125 Jahre Marienkrankenhaus in St. Wendel sind Anlass für einen "Tag der offenen Tür" am 24. August mit großem Festzelt vor dem Haus.

Die Seligsprechung von Ordensgründerin Mutter-Rosa findet am 04. Mai im Hohen Dom zu Trier statt. Die Heilige Feier wird vom Fernsehsender Phönix live übertragen.

Unsere geburtshilfliche Abteilung lädt am 27.04. zu einem "Tag der offenen Tür" ein.

Am 16.04. kommt der erste Patient auf die neu eröffnete Palliativstation.

Die Inbetriebnahme der neuen Sterilisationsanlage erfolgt am 01.04.

Eine Ära geht zu Ende: Am 21.03. verstirbt Dr. med. Rudolf Reinert, Chefarzt der chirurgischen Abteilung, nach einjähriger Krankheit. Er leitete die Chirurgie am Marienkrankenhaus St. Wendel 23 Jahre.

Im März beginnen die Bauarbeiten für den Anbau zur Unterbringung eines MRT in Kooperation mit der Radiologiepraxis Bund.

Laut Krankenhausplanung für 2006-2010 ändert sich die Anzahl der stationären Betten zum 01.01.2008 auf insgesamt 265.

2007

Die Chefarztposition der Chirurgischen Abteilung wird neu besetzt. Zum 01.07. treten Dr. med. Uwe Kröninger als Allgemein- und Viszeralchirurg und am 01.09. Dr. med. Jörg Fleischer als Unfallchirurg und Orthopäde ihre neuen Ämter an.

Die Umbaumaßnahmen der Endoskopie und Notaufnahme sowie der Anästhesie und des Aufwachraumes werden im März und April abgeschlossen.

Die Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe der Marienhaus GmbH im Saarland werden am 01.03. in Lebach zentralisiert.

Laut Krankenhausplanung für 2006-2010 ändert sich die Anzahl der stationären Betten zum 01.01. auf insgesamt 259.

2004

Im Oktober bewilligt das Ministerium den Um- und Erweiterungsbau des Aufwachraumes und der Anästhesie sowie den Umbau in der Endoskopie und Notaufnahme.

2002

Der im Januar gestellte Antrag auf Erweiterung der stationären Einheit in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird im Mai durch das Ministerium bewilligt.

2001

Die Krankenhauskooperation St. Wendel wird gegründet. Neben dem Marienkrankenhaus St. Wendel sind das St. Josef-Krankenhaus Neunkirchen, das Kreiskankenhaus Ottweiler und die Klinik Kohlhof beteiligt.

Zum 01.01. wird die Gesellschaft für ambulante Pflegedienste mbH (GaP) unter gesellschaftlicher Beteiligung des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Bleis e.V. gegründet.

Mit dem neuen Krankenhausbedarfsplan reduzieren sich zum 01.01. die stationären Betten im Akutkrankenhaus von 283 auf 275 (inkl. 50 Betten der Psychiatrie).

2000

Am 01.11. eröffnet das stationäre Hospiz „Emmaus“, das im gleichen Gebäude, wie die Krankenpflegeschule untergebracht ist.

Die Verbundkrankenpflegeschule wird gegründet. Die theoretischen Ausbildung der Krankenpflegeschule erfolgt in Kooperation zwischen dem Marienkrankenhaus St. Wendel und dem St. Josef-Krankenhaus Neunkirchen mit Sitz in St. Wendel.

1999

Am 01.04. öffnet die neue Hauptfachabteilung für Psychiatrie und Psychotherapie mit 43 Betten und 15 Tagesklinikplätzen ihre Pforten.

Der Umbau und die Ausstattung eines stationären Hospizes mit 8 Betten im Schwesternhaus der Franziskanerinnen und der Krankenpflegeschule werden genehmigt.

1998

Mit einem "Tag der offenen Tür" stellt die Frauenklinik am 27.09. der Öffentlichkeit die umgestalteten Räumlichkeiten vor.

Sr. M. Elia Glock, eine Franziskanerin in Zivilkleidung, übernimmt am 03.08. ihre neuen Aufgaben als Oberin im Marienkrankenhaus St. Wendel.

Am 01.07. ist die Eröffnung der Radiologischen Praxis Bund und der neue Computertomograph (CT) geht im Marienkrankenhaus St. Wendel in Betrieb.

1996

Am 12.08.rollen die ersten Bagger zum Baubeginn der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an.

1995

Die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation wird am 01.07. mit 60 stationären Betten und 20 Tagesklinikplätzen eröffnet.

1993

Am 15.02. ist Baubeginn der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel.

1979-88

Das Ministerium für Gesundheit und Soziales des Saarlandes genehmigt einen kompletten Neubau des Marienkrankenhauses St. Wendel mit 240 Betten. Fast ein Jahrzehnt Planung, Bau und Umzug folgen. Seit der Einweihung des neuen Komplexes, am 06. Mai 1988, befindet sich das Marienkrankenhaus St. Wendel an seinem heutigen Standort „Am Hirschberg“.

1951-67

Durch Erneuerungen und Umbau gehören nun 285 Betten zum Marienkrankenhaus St. Wendel.

1939-44

In den Kriegsjahren wird das Haus zum Reservelazarett umfunktioniert.

1927

Bereits 160 Betten zählt die Einrichtung nach einem weiteren Ausbau.

1914

Während des 1. Weltkrieges wird das Krankenhaus überwiegend als Militärlazarett genutzt.

1893

Mit einem Flügelbau erfolgt die erste Erweiterung des Krankenhauses.

1883

Das Schwesternhaus mit Krankenstation für Ordensschwestern aus dem Mutterhaus der Franziskanerinnen zu Waldbreitbach wird erbaut.

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet: http://www.mkh-wnd.dehttp://www.mkh-wnd.de

Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

Am Hirschberg 1b
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 02
Telefax:06851 59 - 2050
Internet: http://www.mkh-wnd.dehttp://www.mkh-wnd.de