Krankenhaus St. Wendel bleibt erste Anlaufstelle bei unfallchirurgischen Patienten und Schwerstverletzten im Landkreis

13.12.2017

St. Wendel. In den letzten Jahren wurden auf Bundesebene und auf regionaler Ebene große Anstrengungen unternommen, um eine flächendeckende Versorgung auch schwerstverletzter Patienten zu gewährleisten. Als Mitglied des Traumanetzwerkes Saarland kommt dem Marienkrankenhaus St. Wendel die Aufgabe zu, Unfallverletzte und schwerstverletzte Personen als erste Anlaufstelle zu versorgen.

Im Rahmen der Wiederkehrenden Überprüfung konnte im Sommer dieses Jahres eine erneute erfolgreiche Zertifizierung bei der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie abgeschlossen werden. Somit bleibt das Marienkrankenhaus St. Wendel als lokales Traumazentrum bestehen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung unfallverletzter Personen. „Die herausragende Bedeutung für die Region spiegelt sich in der Zahl der sogenannten Schockraumpatienten wider, die sich auf 65 Patienten im Jahr 2016 beziffert.

Außerdem wurden alle Krankenhäuser in Deutschland wieder zum Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften überprüft. Auch hier hat das Marienkrankenhaus St. Wendel seine Zulassung (VAV) behalten und kann auch zukünftig im Raum St. Wendel Arbeitsunfälle mit höhergradigen Verletzungen versorgen. Im Saarland verfügen außer dem Marienkrankenhaus St. Wendel lediglich das Winterbergklinikum Saarbrücken, das Universitätsklinikum Homburg und das Marienhaus Klinikum Saarlouis über diese Zulassung.

Das Marienkrankenhaus übernimmt nicht nur die Verantwortung für Unfallverletzte, sondern beteiligt sich in unserer Region auch maßgeblich an der Unfallvorbeugung und hat hier mit der Etablierung des P.A.R.T.Y.-Progammes einen aktiven Schritt zur Unfallvermeidung junger Menschen unternommen.

„Dies alles ist ein großartiger Erfolg und gibt uns eine positive, zukunftsweisende Perspektive für unser Haus“, so Dr. Jörg Fleischer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. „Es sind die Früchte unserer langjährigen Bemühungen im Rahmen der Schwerverletztenversorgung, der engen Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften sowie der personellen Weiterentwicklung und dem Aufbau des medizinisch-traumatologischen Spektrums gemeinsam mit den beteiligten Abteilungen.“

Marienkrankenhaus St. Wendel

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet: http://www.mkh-wnd.dehttp://www.mkh-wnd.de

Zentrum für Altersmedizin, Akutgeriatrie

Am Hirschberg 1b
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 02
Telefax:06851 59 - 2050
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